Wann immer in Theaterstücken oder auf Events Schneefall benötigt wird, kommt künstlicher Schnee zum Einsatz. Axel Stein, ein 61-jähriger Bühnenmeister an der Frankfurter Oper, wollte die Simulation von Schneefall erleichtern. Zu diesem Zweck entwarf er die Fairy Snow Effektmaschine, mit der Rieseleffekte wie Schneefall, Regen ohne Wasser, Glitzerregen, Blüterblätterregen und fallendes Herbstlaub problemlos produziert werden können.


Die Höhle der Löwen
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Schnee und Regen-Effekte auch auf kleinen Bühnen

Besonders Schneefall ist ein Effekt, der gerne in Theaterstücken verwendet wird, beispielsweise um eine romantische Stimmung zu erzeugen. Der Schneefall wird in Regel mit sogenannten Schneesäcken erzeugt, die in die Bühnenmaschinerie oberhalb der Bühne eingespannt und dann im richtigen Moment geöffnet werden. Bühnen ohne eine solche Maschinerie mussten bisher auch ohne diesen Effekt auskommen.

Die Fairy Snow Effektmaschine soll dies ändern. Sie kann in jeder Halle, jedem Zelt, jedem Schaufenster und sogar im heimischen Wohnzimmer eingesetzt werden. Die Maschine muss lediglich sicher aufgehängt und an eine normale Steckdose angeschlossen werden können. Dann können alle denkbaren Rieseleffekte verwirklicht werden, darunter auch stufenlos regulierbarer Schneefall.


Stein wendet sich mit der Fairy Snow Maschine an kleinere Theater sowie an alle Menschen, die kreative Deko-Ideen mit künstlichem Schneefall oder anderen Effekten umsetzen wollen. Neben dem Schneefall ist auch der Regeneffekt ohne Wasser sehr gefragt. Dabei wird der Regen mit herabfallendem Kunststoffgranulat simuliert, was den Vorteil hat, dass keine Gefahr durch Wasser in Kombination mit empfindlicher Bühnenelektrik entsteht.

Fairy Snow in Die Höhle der Löwen

Stein hat für die Fairy Snow Maschine in Deutschland bereits ein Patent erhalten. In Europa und den USA ist die Patentanmeldung in Bearbeitung. Nun sucht der Gründer nach Investoren, die ihm und seinem Startup helfen, auch in Europa und den USA Fuß zu fassen. Die Geschäfte von Fairy Snow werden inzwischen von Steins Tochter Romy und seinem Sohn Leon geführt.

Im Rahmen der Investorensuche begab sich Fairy Snow auch in die Show Die Höhle der Löwen. Die Spezialeffekte aus der Maschine konnten bei dem Pitch durchaus beeindrucken. Aber um einen der Löwen davon zu überzeugen, in ein Produkt zu investieren, müssen diese vor allem an das Marktpotential glauben. Fairy Snow richtet sich an einen absoluten Nischenmarkt. Das kann viele Vorteile haben, macht aber auch die Bewertung des Marktpotentials etwas schwer. Für ein Investment von 150.000 Euro bietet Fairy Snow den Löwen eine Beteiligung von 20 Prozent an. Ob dieses Angebot ausreichte, um einen der Juroren zum Anbeißen zu bewegen, wird sich morgen Abend in der Ausstrahlung von Die Höhle der Löwen zeigen.

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