Nach ein paar holprigen Starts in der Vergangenheit ist die Trägerrakete Falcon 9 vom Elon Musk Unternehmen SpaceX nun erstmals wieder sicher und unversehrt aus dem All gelandet. Das Aus der Einweg-Rakete rückt näher. Die wiederverwendbaren Trägerraketen dürften in Zukunft einen guten Dienst erweisen und Transporte in das All deutlich günstiger gestalten.


Falcon 9 Start
Foto: Falcon 9 Launch 2, Stuart Rankin, Flickr, CC BY-SA 2.0

Transporte in das All dürften wesentlich günstiger werden

Tesla Gründer und Milliardär Elon Musk arbeitet zusammen mit seinem Unternehmen SpaceX sehr ehrgeizig an dem Falcon9 Projekt. Nun trägt das Vorhaben erste Früchte. Im Laufe des Jahres wurden ähnliche Tests durchgeführt. So sollte bereits im April eine wiederverwendbare Rakete unbeschadet aus dem All zurück kehren und auf einer im Meer schwimmenden Plattform landen. Als der Landeanflug geschah und die Rakete auf der Plattform aufsetzte, kam es jedoch zu Ungereimtheiten im Hinblick auf die Seitenbewegung. Die Folge war, dass die Rakete dann doch umkippte. Dieses Mal verlief jedoch alles glatt. Ein großer Erfolg für SpaceX. Als die Trägerrakete Falcon 9 wieder sicher nach Florida zurückkehrte, brachen Jubelschreie im Raumfahrtzentrum von SpaceX aus. Sogar die NASA gratulierte zu diesem neuen Meilenstein in der Raumfahrt.

Amazon-Gründer tüftelt an Raketen für Weltraumtouristen

Neben Elon Musk, der entsprechende Unternehmungen für die Kommerzialisierung des Weltraums in das Leben ruft, arbeitet auch Amazon Gründer Jeff Bezos mit einem eigenen Unternehmen ebenfalls an Raketen, die wieder sicher und unbeschadet auf der Erde landen. Im November schaffte es die Blue Origin Rakete wieder zurück auf die Erde. Bezos verfolgt hingegen das langfristige Ziel eines Tages Weltraumtouristen mit den Raketen transportieren zu können.


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