Manch ein Erfinder findet seine Inspiration in der Natur. Andere wiederum nutzen dafür Hollywood. Der Deutsche Patrick Priebe gehört wohl zu den letzteren. Auf der Liste seiner Erfindungen finden sich bereits ein von Ironman inspirierter Raketenwerfer, eine Laserbrille wie in X-Men und ein “Netzscheißer” für das Handgelenk, der an Spiderman erinnert. Nun hat er eine Laseruhr erfunden, deren Vorbild klar die Uhr des MI6-Agenten James Bond ist. Dieser nutzte eine derartige Uhr, entworfen von seinem Gadget-Ausstatter Q, erstmals in dem Film “Sag niemals nie”. laseruhr


Kein Spielzeug: In der Uhr ist ein echter Laser

Die Uhr ist neben dem LED-Uhr-Modul und der Carbon-Front mit einem selbstgebauten 1500 mW starken Laser ausgestattet. Priebe hat das Gadget komplett selbst gebaut und schätzt, dass dieses etwa 40–50 Arbeitsstunden sowie 200 Euro Materialkosten verschlungen hat. Als Problematisch erwies sich die Energieversorgung. Die Lithium-Polymer-Batterie gibt im Laserbetrieb nicht mehr als 5–10 Minuten Laufzeit her, was jedoch völlig ausreichen sollte, um sich in echter James-Bond-Manier aus der ein oder anderen misslichen Lage zu befreien. Der Erfinder präsentiert sein Gadget in einem Youtube-Video. Eine Massenproduktion ist nicht geplant, jedoch könnte der ein oder andere glückliche Fan über die Webseite von Priebe an ein Exemplar gelangen. Wäre eine Massenproduktion geplant, so läge der Preis für die Laseruhr wahrscheinlich knapp über 300 Euro.

 


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