Wer auf Nummer sicher gehen möchte, denkt sich für jeden seiner Online-Accounts ein neues, möglichst fantasievolles Passwort aus: Das führt dazu, dass nicht nur echte Internetfreaks ganze Passwortregimenter ihr Eigen nennen. Die Biometrik weist den Weg aus dem Passwort-Chaos, JAR bietet als smarte Lösung einen winzigen Fingerabdruckleser an.


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Ein Crypto-Key mit Phono-Anschluss, der an den Schlüssring passt – Foto: JAR

Apple hat es vorgemacht – JAR flexibilisiert das ID-System

Auch Apple verarbeitete bereits die naheliegende Idee, den Fingerabdruck als einzigartiges biometrisches Merkmal zum Identitätsbeweis zu nutzen. Die Touch-ID-Technologie ermöglicht das Entsperren des iPhones per einfachem Fingerprint. Doch die Technik ist auf das Apple-Smartphone beschränkt, denn der Display des Handys dient als Sensor. Das deutsche Start-up JAR hat bei der Entwicklung seines gleichnamigen innovativen Produktes weitergedacht: Das winzige Gerät lässt sich sowohl an die Phonoausgangsbuchse des Smartphones als auch am Notebook anschließen und bietet so eine erhöhte Flexibilität. Der Fingerabdruck kann nun für die Registrierung an jedem korrespondierenden Online-System verwendet werden, natürlich auch zum Anmelden am Handy oder PC.

Der JAR Crypto-Key im Video


Crytpo-Key für den Schlüsselring soll 100% sicher sein

JAR verspricht 100%ige Sicherheit, da ein Hacker geschätzte 6 Quadrillionen Jahre benötigen würde, um die durch Fingerabdruck geschützten Daten zu kapern. Zudem ist das Gerät klein, leicht und handlich, es besteht aus einem hoch berührungsempfindlichen Knopf mit Phonoanschluss, der sich am Schlüsselring befestigen lässt. Geht der Crypto-Key verloren, steht laut Hersteller schneller Ersatz bereit. JAR speichert keine durch diese Technologie geschützten Daten und verschafft sich auch keinen Zugang dazu.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist das smarte Mini-Gerät für den Frühbestellerpreis von 99 Euro zu haben, die erste Lieferung erfolgt voraussichtlich im Januar 2016. Mit dieser neuen Ära soll die seit Jahren steigende Datendiebstahlrate endlich zum Erliegen kommen.

Quelle: springwise.com

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