Während sich Smartwatches eher in den Hintergrund verzogen haben, halten sich Fitnesstracker ganz gut im Sortiment einschlägiger Sportgeschäfte, Online-Händler und Co. Zudem tragen immer mehr Sportbegeisterte und auch Neulinge die schlanken Tracker, um den Puls aber auch die zurückgelegten Schritte pro Tag zu erfassen. Wir haben uns den neuen Fitbit Alta HR Fitnesstracker einmal angeschaut und getestet. Der Tracker befindet sich aktuell noch in Gebrauch, so dass ihr noch entsprechende Updates hier lesen werdet.


Design und Armbänder

Fitbit hat sich im Laufe der Zeit zu einem großen Player im Fitnesstracker-Bereich gemausert. Mit dem neuen Alta HR Tracker stellt das Unternehmen einen ambitionierten Fitnesscoach im schlanken, unscheinbaren Design zur Verfügung. Der HR Fitnesstracker verfügt über ein Display, das durch doppeltes Klopfen oder per Bewegung zum Gesicht hin aktiviert wird. Auf der Rückseite des Fitbit Alta HR befinden sich der Ladekontakt, sowie zwei LEDs als auch der Sensor zur Herzfrequenzmessung. Das Display, samt Tracker, können einfach in das mitgelieferte schwarze Silikonarmband eingeclipst werden. Es stehen noch weitere Farben, wie etwa blau-grau, coral und pink zur Verfügung. Silber und Gold trenden auch ganz gut. Weitere Armbänder mit Magnetverschluss und einfacher Clips-Vorrichtung für das Fitbit Alta HR findet ihr schon ab 10 Euro bei Amazon. Das Armband ist generell auch recht schmal und eignet sich somit bestens für schmalere Handgelenke. Somit dürften vorwiegend Frauen auf das Fitnessarband zurückgreifen. Die Verarbeitung ist nahtlos und robust. Folglich dürfte das wasserfeste Gerät den Alltag mühelos überstehen.


Features

Da es sich bei dem Alta HR um einen klassischen Fitnesstracker handelt, ist das Gerät auch auf die Hauptfunktionen beschränkt. Getreu dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“, liegt hier der Fokus auf Qualität und Nischenbesetzung. Das HR Alta kann hauptsächlich die Herzfrequenz also den Puls des Trägers messen. Und das macht das Gerät auch ununterbrochen, so dass der Puls zu jeder Zeit kontrolliert werden kann. Das hilft beim Training aber auch um die Ruhephasen überwachen zu können.

Gelungen ist die „Motivationsfunktion“. So fällt es vor allem nach Feiertagen, wie etwa Ostern aber auch Weihnachten und Neujahr schwer den inneren Schweinehund zu überwinden und noch ein wenig Sport zu treiben. Das Fitbit Alta HR meldet sich per Vibrationsalarm und der Frage „Lust auf Bewegung?“ zur Wort und möchte damit die Motivation des Trägers steigern. Das Tagesziel sind 10.000 Schritte. Diese sind in 10 Steps untergliedert. Ab und zu wird der Nutzer benachrichtigt, dass nur noch 250 Schritte zum nächsten Zwischenziel fehlen. Das treibt weiter an. Im Job macht sich die Benachrichtigungsfunktion allerdings nicht so gut und kann unter Umständen dann auch schon nerven. Selbst wenn man möchte, geht es nicht, da man beispielsweise an den Bürostuhl gefesselt ist.

Fitbit Alta HR im Video

Gewöhnlich sind die 10.000 Schritte pro Tag machbar. Wer allerdings tagsüber viel sitzt und zudem im Auto unterwegs ist, der muss abends nochmal ran und spazieren gehen oder durch die Stadt bummeln. Wer das Ziel schafft und darüber hinaus noch fleißiger ist, der wird sogar mit Abzeichen belohnt.

Die Herzfrequenz ist der Schlüssel

Sportliche Bewegungen und der Puls hängen zusammen. Wer den Stepper oder das Laufband beziehungsweise Fahrrad in Fitnessstudios kennt, der weiß, dass hier oftmals Sensoren zur Pulsmessung angebracht sind. Darüber hinaus befinden sich neben den Anzeigen auch Erläuterungen zu Trainings und verschiedenen Pulsintervallen, die je nach Alter und körperlicher Konstitution erreicht und eingehalten werden sollten, um nicht ins Über- oder Untertraining zu verfallen. Mit dem Fitbit Alta HR habt ihr dann ein solches Gerät direkt am Handgelenk mit dabei und könnt durch Antreiben des Pulses ordentlich Kalorien verbrennen. Die Herzfrequenzmessung funktioniert einwandfrei und ist auch das Keyfeature des Trackers. Sämtliche Messungen und Werte werden über die Fitbit App erfasst und in Diagrammen ausgewertet und aufbereitet. Generell sind die Messungen der Herzfrequenz während des Workouts aber auch im Alltag wichtig. Der Puls verrät viel über den aktuellen physischen Zustand.

App-Support und Schlafüberwachung

Fitbit liefert zu den stylischen Armbändern auch stets kostenlose Apps mit. Für das Alta HR Armband gibt es auch eine Anwendung für iOS und Android. Zwischen dem Tracker und dem Smartphone wird eine Verbindung über Bluetooth hergestellt. Das passiert automatisch, sobald die App geöffnet wird. Bei erstmaliger Nutzung der Fitbit Alta HR App muss zunächst ein Fitbit-Konto eingerichtet werden. Das geht recht fix. Dazu werden Angaben etwa zum Geschlecht, Gewicht und Alter benötigt. Die App ist sinnvoll, um Trainingserfolge aufzeichnen zu können. Zudem kann neben der Bewegungsstatistik auch eine Analyse der Schlafphasen vorgenommen werden. Das ist ebenfalls ein ziemlich spannendes Feature, vor allem dann, wenn man seinen Schlaf verbessern möchte. Zuletzt kann auch das Essen und Trinken für einen guten Allgemeinüberblick hinzugefügt werden. Natürlich lassen sich die Ereignisse und Co auch mit den Freunden sharen.

Das Fitnessarmband bringt auch Smartwatch-Funktionen mit. So könnt ihr ebenfalls über die App einstellen, ob Benachrichtigungen und Anrufe, die auf dem Smartphone eintrudeln auch auf dem Fitness-Tracker-Display angezeigt werden sollen. Die App bietet also ein gutes Paket mit einem Mix aus Fitnesstracker und Smartwatch-Funktionen.

Akku

Der Akku ist für viele Nutzer ein wichtiger Punkt. Das Fitbit Alta HR hält bei uns bei kontinuierlicher Nutzung 5,5 bis 6 Tage. Fitbit veranschlagt 7 Tage. Das ist das schon recht sportlich. Mit mehr als 5 Tagen Nutzungszeit ist das Alta HR von Fitbit allerdings schon ziemlich gut aufgestellt.

Fazit

Das Fitbit Alta HR überzeugt mit seinem Design, den Funktionen und der Akkuausdauer. Der Clip ist einfach zu handhaben und die verschiedenen zur Auswahl stehenden Armbänder machen das Teil auch so einem dezenten, schicken Alltagsaccessoire. Der Herzfrequenzmesser arbeitet ordentlich und ohne Ausfälle. Ab und zu zickt jedoch das Klopf-Display. bei größeren Zahlenwerten, sollte die Displayanzeige in das Querformat gewechselt werden. Insgesamt kann das Fitbit Alta HR ohne Bauchschmerzen empfohlen werden.

Preis und Verfügbarkeit

Das Fitbit Alta HR ist ab sofort verfügbar und kostet bei Amazon zwischen 135 und 210 Euro. Das kommt stets auf die Ausstattung und das Zubehör an. Bei Fitbit wird man ab 149,95 Euro fündig.

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