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Formel E: Neue Batterien und ein verbessertes Design verdoppeln die Reichweite

Die Formel E konnte in den letzten Jahren überraschend viele Zuschauer anlocken. Dies liegt zum einen sicherlich daran, dass die sogenannten ePrixs mitten in der Stadt stattfinden und vergleichsweise günstig angeschaut werden können. Das nachhaltige Image der Rennserie für Elektroautos dürfte allerdings auch nicht geschadet haben. Bisher wies die Rennserie allerdings unfreiwillig auch auf einen großen Nachteil von Elektroautos hin: Die mangelnde Reichweite. Denn weil die Batterien zu schwach sind, um ein ganzes Rennen durchzustehen, müssen die Fahrer aktuell einmal das Auto wechseln. Damit soll zukünftig aber Schluss sein: In der Saison 5 der Rennserie werden die Batterien von McLaren, Sony und Atieva so leistungsstark sein, dass die Fahrer mit demselben Auto den Start absolvieren und ins Ziel fahren können.

@ Spark Racing Technologies

@ Spark Racing Technologies

Die Rennautos werden zentral für alle Teams entwickelt

Allerdings ist die neue Batterie auch deutlich schwerer als ihr Vorgänger. Das zusätzliche Gewicht soll durch ein überarbeitetes Design der Fahrzeuge zumindest teilweise wieder eingespart werden. Anders als in der Formel 1 sind dafür allerdings nicht die einzelnen Teams verantwortlich, sondern das Rennauto wird zentral von der französischen Firma Spark entworfen. Dies soll eine gewisse Chancengleichheit sicherstellen. Die Firma hat dabei bereits erste Designstudien der neuen Rennwagen veröffentlicht. Diese sollen rund zehn Prozent leichter sein als die bisher genutzten Fahrzeuge und außerdem über eine deutlich verbesserte Aerodynamik verfügen. Beides erhöht die Reichweite der Elektroflitzer.

Für die Sicherheit im Cockpit werden zwei Varianten diskutiert

Noch nicht ganz einig scheint man sich im Bereich der Sicherheit zu sein. Ähnlich wie auch in der Formel 1 wird nach Lösungen gesucht, um die Fahrer vor herumfliegenden Teilen zu schützen. Auf den Designentwürfen sind dabei zwei mögliche Lösungen zu finden: Einmal ein komplett geschlossenes Cockpit und einmal eine Art Windschutzscheibe. Es bleibt abzuwarten, für welche Variante man sich letztlich entscheiden wird. Gerüchten zufolge sollen zudem zahlreiche namhafte Autohersteller Interesse an einem Einstieg in die Formel E signalisiert haben. So besitzt Mercedes bereits eine entsprechende Option, während Porsche und Volkswagen mit hochrangigen Delegationen beim diesjährigen Berliner Rennen zu finden waren. Schon fest steht zudem der Einstieg von BMW.

Via: Inhabitat

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