Wenn es eines auf der Erde im Überfluss gibt, dann ist es Abfall. Egal ob an Land oder im Wasser: Das Maß an Müll, dass die Menschheit produziert, ist ein Problem. Glücklicherweise suchen Wissenschaftler permanent nach neuen Methoden, die Massen an Abfällen weiter zu verwerten. Forscher aus China haben beispielsweise einen Weg gefunden, aus Abfällen eine Natriumionen-Batterie herzustellen.

Strom dank Kaliumionen

Die Forscher sammelten rostige, recycelte Edelstahl-Gitter, um daraus Batterien herzustellen. Dazu nutzten sie eine Kaliumferrocyanid-Lösung, die auch in Düngemitteln und bei der Weinproduktion zum Einsatz kommt, um die Ionen aus den Rostschichten zu lösen.

Die Ionen aus dem Rost, unter ihnen unter anderem Nickel- und Eisenionen, binden sich an Ionen aus der Lösung. Dabei entsteht ein Salz, das in der Lage ist, Kaliumionen zu speichern und freizugeben. Die Bewegung der Kaliumionen führen zu einer Leitfähigkeit, die mit einer Schicht oxidiertem Graphit weiter verbessert wird.

Batterien für das Speichern erneuerbare Energien

Lithium-Batterien sind die am meisten verwendeten Batterien, wenn es um das Speichern erneuerbarer Energien geht. Allerdings sind die Batterien teuer und existieren nicht in unendlichen Mengen. Außerdem bergen Lithium-Batterien eine Explosionsgefahr. Die neuen Batterien sind nicht nur sicherer, sie haben auch eine höhere Kapazität und Lebensdauer.

Momentan arbeiten die Forscher daran, ihre Batterie weiter zu verbessern.

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