Eine neue Operation könnte allen Betroffenen von Grauer Star helfen. Nach einer Entwicklungsphase von 20 Jahren hat die Multifokallinse die gewünschte Qualität erreicht um eingesetzt zu werden. Diese Linse hat die Eigenschaften einer Gleitsichtbrille und wird direkt ins Auge implantiert. Die alten, getrübten Linsen werden also ersetzt. In der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde in Rostock kann die Operation ab sofort durchgeführt werden.


Multifokallinsen helfen im Kampf gegen den Grauen Star
Quelle: Laitr Keiows

Multifokallinse gut vertränglich

An der Multifokallinse wurde über 20 Jahre lang gearbeitet. Sie kann sich, gleich wie die Gleitsichtbrille, an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Nach der Operation sind Grauer Star Patienten nicht mehr auf eine Brille angewiesen. Erst kürzlich wird die Operation mit der neuen Linse in der Klinik für Augenheilkunde in Rostock durchgeführt. Die Verträglichkeitsstudie erzielte ausgezeichnete Ergebnisse. Professor Dr. Rudolf Guthoff bietet auch Ärzteweiterbildungen auf diesem Gebiet an.


500.000 Eingriffe pro Jahr

Rund 500.000 Grauer Star Operationen werden jedes Jahr in Deutschland vorgenommen. Dabei werden die getrübten Linsen durch neue Implantate ersetzt. Nun wird statt der Implantate einfach die Multifokallinse eingesetzt. Durch die Unterstützung von der Krankenkasse können die Kosten für die Operation gesenkt werden.

Quelle: innovations-report.de

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4 Kommentare

  1. HannesB

    1. August 2012 at 11:43

    Das hört sich ja toll an. Ich stehe vor der Entscheidung, mich operieren zu lassen, allerdings nur auf einem Auge.
    Wer kann mir sagen, ob die neue Technik auch schon anderswo angeboten wird und falls noch nicht, wann ist damit zu rechnen?
    Ich könnte dann evtl. besser warten.

    Ich freue mich auf Antworten!

  2. williew

    1. August 2012 at 22:45

    ich hab eine im auge,tu es nicht.ich bin nicht zufrieden und brauche immer noch brille bzw. kontaktlinsen.

  3. Marcel

    5. August 2012 at 10:57

    @Williew
    du trägst eine implantierte akkomodierende kunstlinse? und keine contactlinse?

    zum thema: diese art der linsen gibt es aber schon länger. zumindest mit der technick das sich die kunstlinse wölbt wie eine menschliche linse. gleitsicht funktioniert da etwas anders. kann mir auch nur schwer vorstellen wie das klappen soll. kenn auch multifocale contactlinsen aber da sind die ergebnisse sehr bescheiden. aktuell zahlen die krankenkassen gar nichts dazu. die zahlen dir entweder die altmodischen linsen komplett oder gar nichts.

  4. Bernd Kostinsky

    26. März 2013 at 12:53

    Hallo Hannes, hallo Marcel,

    soweit ich weiß, wird bei einer Katarakt-OP eigentlich nie nur eine Kontaktlinse verwendet, oder? Die natürliche Linse ist ja milchig geworden, d.h. eine Korrektur durch eine zusätzliche Linse ist nicht möglich, sondern man muss die Natürliche ersetzen.

    D.h. diese Linsen werden immer implantiert. Es kann sein, dass man danach weiterhin eine Kontaktlinse oder eine Brille braucht, je nach Fall.

    Mehr Informationen zu diesem Thema findet man z.B. auf grauerstarlasern.de. Dort findet auch die Multifokal-Linse erwähnung und eine noch schonendere Art der Katarakt-Operation, die von Dr. Dick durchgeführt wird. Einen Blick ist es vermutlich wert.

    Viele Grüße
    Bernd

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