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Globale Umfrage: Terror, Armut und Klimawandel verbreiten die größten Sorgen

Die Ängste der Bevölkerung werden auch immer durch den Zeitgeist und die lokalen Umstände geprägt. So zeichneten sich die 1980er Jahre vor allem durch die Furcht vor einem Atomkrieg aus, während heute eher der globale Terrorismus im Fokus steht. Nationen mit einem etablierten Wirtschaftssystem haben zudem logischerweise weniger Angst vor ökonomischer Instabilität als noch nicht vollends entwickelte Schwellenländer. Dennoch ist ein Blick auf die globalen Ängste der Menschen durchaus interessant. Das Umfrageinstitut YouGov hat daher in insgesamt 17 Ländern aus aller Welt eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis: Die Angst vor Terror und Armut ist überall vergleichsweise hoch, während der Klimawandel von den verschiedenen Nationen durchaus unterschiedlich eingeschätzt wird.

Die Welt mit ihren verschiedenen Klimazonen. Quelle: By LordToran [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Welt mit ihren verschiedenen Klimazonen. Quelle: By LordToran [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Angst vor Nuklearwaffen wurde in den Hintergrund gedrängt

Nimmt man die Ergebnisse aus allen Ländern zusammen, lässt sich eine Art Ranking der gefühlten Gefahren erstellen. Dabei zeigt sich: Die Angst vor Nuklearwaffen mit 4,3 Prozent, die Energieknappheit mit 5,3 Prozent und die Ausbreitung von Krankheiten mit 6,1 Prozent finden sich aktuell am hinteren Ende der Liste. Den globalen Terror benannten hingegen immerhin 25,1 Prozent als größte Gefahr, während Armut, Hunger und Durst rund 15,2 Prozent der Menschen als besonders problematisch ansahen. Interessant ist zudem ein Blick auf die Ergebnisse des Klimawandels. Dieser wurde insgesamt von 12,8 Prozent der Befragten benannt und kommt damit weltweit auf den dritten Platz.

Deutschland liegt bei der Gefahreneinschätzung im globalen Trend

Lokal lassen sich dabei aber einige Unterschiede erkennen. So ergaben sich in Hong Kong, Dänemark und Schweden jeweils Werte von über 15 Prozent. Saudi Arabien und die Vereinigten Staaten fanden sich hingegen am Ende der Liste wieder. In der Ölmonarchie am Golf beispielsweise hält nur rund jeder Zwanzigste den Klimwandel für das größte Problem der Zukunft – noch weniger Sorgen machten sich die Menschen dort nur vor dem Bevölkerungswachstum und der Energieknappheit. Die Befragten in Deutschland verhielten sich hingegen in der Regel dem globalen Trend entsprechend. Bemerkenswerte Ausnahme allerdings: Die Angst vor ökonomischer Instabilität war so niedrig wie in keinem anderen Land.

Die kompletten Umfrageergebnisse finden sich unter: YouGov

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