Shore
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Das Fraunhofer Institut präsentierte nun eine Demo-Version der App Shore für Googles smarte Brille Glass, mit der es möglich sein soll, die Gefühle des Gesprächspartners ermitteln zu können. Hierzu analysiert die App die Gesichter anderer Menschen und wertet diese anhand von deifizierten Vorgaben und Algorithmen aus.


Auf YouTube publizierte das Fraunhofer Institut einen Clip, der im Detail zeigt, wie die Google-Glass-App funktioniert. So analysiert die Software, ob eine Person einen traurigen Gesichtsausdruck macht oder auch glücklich ist. Zu den allgemeinen Eigenschaften, die ermitteln werden, zählen zudem Ärger und Überraschung. Das Alter sowie das Geschlecht stellt die App des Weiteren fest.


Jens Garbas, der Leiter des Projekts beim Fraunhofer Institut, erklärte den Kollegen von Motherboard per Mail, dass insgesamt über 30.000 Beispielbilder mit der Google-Glass-App getestet wurden. Anhand dieser Erfahrungswerte wurden die Algorithmen der Software bestimmt, worauf die Ergebnisse der Einschätzungen des Tools basieren. Laut Jens Garbas ist die Applikation zudem lernfähig und fügt automatisch bestimmte Gesichtszüge einer bestimmten Emotion zu.

Für diese Anwendungszwecke ist die Google-Glass-App gedacht

Vor allem Menschen mit einer Sehbehinderung können mithilfe einer solchen Software effektiv dabei unterstützt werden, die Emotionen vom Gesprächspartner besser interpretieren zu können. Zudem könnte eine solche Technologie auch bei Robotern in OPs zum Einsatz kommen, die die Gesichter der Patienten auswirken und somit optimal darauf reagieren. Fraglich bleibt jedoch, wie hier mit dem Datenschutz vorgegangen wird, wenn diese Google-Glass-App letztendlich offiziell angeboten wird. Jens Garbas versicherte bereits, dass man bewusst auf Cloud-Services verzichtet habe, damit die Software keine Daten in das Netz lädt. Des Weiteren wurden nur anonyme Metadaten erfasst, die nicht einer bestimmten Person zugeordnet und in einem Datensatz gespeichert werden.

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