Google selbst ist längst nicht mehr nur eine Suchmaschine, sondern forscht in ganz unterschiedlichen Bereichen. Dies beginnt bei riesigen Heliumballons, die in der Atmosphäre schweben, und geht bis hin zu selbstfahrenden Autos. Die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin haben aber auch noch eigene Projekte, in denen sie ihre eigenen Träume und Visionen verfolgen. Page beispielsweise hat kürzlich mit dem Kitty Hawk Flyer eine Art fliegendes Motorrad präsentiert. Nun berichtet der US-Nachrichtendienst Bloomberg, dass auch Sergey Brin klammheimlich an einem Flugobjekt arbeitet. In einem Hangar der NASA wird demnach an einem riesigen Luftschiff gearbeitet. Noch ist allerdings unklar, was daraus einmal werden soll.


Sergey Brin demonstriert LIVE die neue Google Datenbrille
Sergey Brin bei einer Demonstration von Googles Datenbrille.

Die USS Macon könnte als historisches Vorbild dienen

Ein kleiner Hinweis könnte allerdings der Hangar selbst sein. Denn dort wurde vor rund 80 Jahren bereits die USS Macon gebaut – ein Zeppelin, der als fliegender Flugzeugträger fungierte. Aufgrund von Konstruktionsfehlern stürzte das Luftschiff jedoch 1935 ins Meer. Ein Nachfolger wurde nicht mehr gebaut. Von Brin ist allerdings bekannt, dass er sich sehr für die Geschichte der Luftfahrt interessiert. Insider berichten zudem, dass in der riesigen Halle bereits ein gigantisches Gerippe zu sehen ist. Geleitet wird das Projekt vom ehemaligen NASA-Direktor Alan Weston. Dieser hatte vor einiger Zeit in einem Radio-Interview davon gesprochen, dass sich heliumgefüllte Luftschiffe gut für den Transport schwerer Lasten eignen würden.

Der Warentransport per Luftschiff hat viele Vorteile

Ob dies allerdings tatsächlich das Ziel des Projekts ist, ist noch völlig unklar. Ebenso unbekannt sind die Maße des sich offenbar im Bau befindlichen Luftschiffs. Google-Gründer Sergey Brin wollte sich zu dem Projekt bisher nicht äußern. Denkbar ist daher auch, dass er schlicht die USS Macon nachbauen lässt. Der Transport von Waren per Luftschiff gilt allerdings durchaus als interessante Option für die Zukunft. So arbeitet Lockheed Martin beispielsweise an einem entsprechenden Transportzeppelin, der bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Eine Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass der Norden Kanadas mit Luftschiffen deutlich günstiger versorgt werden könnte als heute mit Lastwagen und Flugzeugen.


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