Alan Eustace, ein 57-jähriger Manager des Internetkonzerns Google, toppte am gestrigen Freitag den Rekord von Felix Baumgartner, der vor zwei Jahren aufgestellt werden konnte. Aus einem Fallschirm aus 40 Kilometern Höhe sprang Alan Eustace und durchbrach beim Fall die Schallmauer. Die gesamte Aktion wurde nicht medial wie im Fall von Felix Baumgartner begleitet. Stattdessen war United States Parachute Association daran beteiligt.


Stratosphaerensprung

Wie aus dem veröffentlichten Video zum Stratosphärensprung hervorgeht, benutzte Alan Eustace nicht wie Felix Baumgartner eine Kapsel, um die Höhe erreichen zu können. Stattdessen wurde ein Helium-Ballon verwendet, wobei der Anstieg auf 40 Kilometer rund zwei Stunden Zeit in Anspruch nahm. Laut Alan Eustace war der anschließende Sprung „sehr schön und wundervoll“. Laut einem Bericht der New York Times erreichte Alan Eustace Geschwindigkeiten von bis zu 1.300 km/h. Zeugen des Stratosphärensprungs bestätigten, dass der Google-Manager einen Überschallknall ausgelöst habe. Alan Eustace konnte dies jedoch nicht erkennen.


Im Gegensatz zum Sprung von Felix Baumgartner wurde die Aktion von Alan Eustace und der United States Parachute Association nicht von einer umfassenden PR-Kampagne begleitet. Alan Eustace verzichtete bewusst darauf, wie er in einem Interview bestätigte. Den Sprung von Felix Baumgartner finanzierte vor allem der österreichische Getränkehersteller Red Bull.

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