Bald geht es via "Weltraumaufzug" ins Weltall
Bald geht es via „Weltraumaufzug“ ins Weltall

Wie das Online Magazin Fast Company berichtet hat Google in seinen geheimen Google X Laboren bis vor kurzem noch an einem „Google Space Elevator“, einem Fahrstuhl in den Weltraum gearbeitet. Durch diesen sollen Menschen in Zukunft kinderleicht in den Weltraum befördert werden, ohne dabei in eine Rakete steigen zu müssen. Das Projekt wurde nun allerdings in einen Pausenmodus versetzt, denn die Ingenieure haben ein paar große Probleme um den Google Space Elevator in die Realität umzusetzen. Dies bedeutet nicht, dass Google in Zukunft wieder ansetzt wo es aufgehört hat, doch ein ganz bestimmte Problem muss erst gelöst werden. Um welchen Problembereich es sich hier handelt, erfahrt ihr in diesem Artikel.


Google Space-Elevator – Der Weltraumfahrstuhl

In den letzten Jahren gab es in den USA mehrere Wettbewerbe zum Thema Weltraumfahrstühle. Ziel der Wettbewerbe war es Ingenieure aus aller Welt anzulocken um Prototypen zu entwickeln, damit Menschen einfacher in den Weltraum befördert werden können und das mit recht guten Ergebnissen – wir hatten darüber in diesem Artikel berichtet. Das Google in seinen Geheim-Laboren, den „Google X Labs“ selbst an einer Weltraumfahrstuhl-Technologie gearbeitet hat, war aber bis vor kurzem unbekannt. Der Technologie-Riese hat versucht die wichtigsten Erkenntnisse der Weltraumfahrstuhl-Forschung aufzugreifen und diese in einen Google Space Elevator zu integrieren. Die Ingenieure stiessen dabei allerdings auf ein extrem großes Problem – Das Zugseil.

Die Materialforschung ist noch nicht soweit

Prinzipiell sei die Vision eines Weltraumfahrstuhls gar nicht mal so abwegig und die Ingenieure bei Google seien sich sicher, dass ein Weltraumfahrstuhl, in Zukunft den Weltraum-Tourismus stark ankurbeln wird. Die Frage ist nur wann. Google X Mitarbeiter haben dank alternativer Energiegewinnung ein Konzept zur Umsetzung eines solchen Fahrstuhls entwickelt, welche ohne zusätzlichen Energieaufwand mehrere Personen gleichzeitig in den Weltraum befördern kann. Das einzige Problem ist das Zugseil. Das Kabel müsste um ein vielfaches stärker sein, als das stärkste heute bekannte Seil im Einsatz. Das sei laut Rich DeVaul, dem Kopf des „Google X’s Rapid Evaluation Teams“ das einzige fehlende Puzzleteil, bevor es via eines Aufzugs in den Weltraum gehen kann. Der Kopf des geheimen Teams kann sich vorstellen, dass Kohlenstoffnanoröhren dieses Problem lösen könnten, doch das längste Zugseil aus diesem neuen Material ist heute gerade einmal einen Meter lang. Bis die Materialforschung keine Lösung für dieses Problem bereitstellt, wird Google das Projekt auf Eis halten müssen – auch wenn die Vorstellung eines Weltraumaufzugs schon heute – eine hoch spannende ist.


Video zeigt Michio Kaku zum Thema Weltraumaufzüge

Quelle: FastCompany

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1 Kommentar

  1. Alfred

    22. April 2014 at 14:14

    Das Thema ist nicht ganz neu. Dass aber Google auch schon daran arbeitet, bzw. daran gearbeitet hat wusste ich noch nicht.

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