Allen Datenschutzbedenken zum Trotz sind Messaging-Apps wie WhatsApp nach wie vor angesagt und liegen daher voll im Trend. Der US-Investor Fred Wilson von Firma Union Square Ventures kündigt für dieses Jahr das Ende der Social-Media-Phase des Internets an. Gegenüber dem Businessinsider gab Wilson an, dass „Messaging das neue Social Media sei“.


Whatsapp

Messenger sind voll im Trend

Recht früh investierte Wilson in Twitter und Tumblr und erkannte das Potential dieser Medien. Nun geht der Trend jedoch weg von den Postings auf sozialen Plattformen hin zu den Messaging Apps. Allen voran nennt der Experte WhatsApp. Hierbei handelt es sich um den meist genutzten Messenger, der trotz Datenschutzbedenken, von mehr als 600 Millionen Menschen nahezu täglich als Kommunikationsmedium zum Einsatz kommt. Freunde und Familienmitglieder tauschen sich vermehrt über Gruppen-Chats aus und lassen Postings auf Facebook in den Hintergrund rücken. Dieser Trend konnte bereits vermehrt beobachtet werden und soll in diesem Jahr auch weiter anhalten. Wilson möchte allerdings in seinem Statement nicht den Untergang von Facebook und Co prophezeien, sondern eher festhalten, dass zunächst der Zenit erreicht sei. Es gebe zudem auch nach wie vor Entwickler, die auf Social-Media-Anwendungen setzen, allerdings sei hier keine wirkliche Innovation mehr erkennbar.


Messaging Apps
BI Intelligence Charts: Messaging Apps haben 2014 massiv auf Social Networks aufgeholt

Die Prognose kann auch ganz gut in Zahlen ausgedrückt werden, wie eine aktuelle Studie von BI Intelligence zeigt. Im letzten Jahr haben vier Messaging-Apps ein deutlich schnelleres Nutzerwachstum nachweisen können als vier der größten sozialen Netzwerke. In diesem Jahr könnten die Messaging-Apps die sozialen Netzwerke von der Nutzeranzahl sogar überholen. Der Trend spricht klar dafür. Mark Zuckerberg hat mit dem Kauf von WhatsApp auf das richtige Pferd gesetzt. Zudem hat der Facebook-Gründer erkannt, dass einzelne Anwendungen mit einem funktionalen Fokus ebenfalls erfolgreich sein können. Facebook hat mittlerweile neun eigenständige Applikationen. In diesem Jahr sollen weitere Anwendungen folgen.

Quelle: BusinessInsider

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