In der Regel beginnen Kinder mit dem Fahrradfahren mit Kinder-Fahrädern mit Stützrädern. Dieses ist mit dem Gyrobike anders. Die neuen Gyrobikes, die in den nächsten Tagen nach Europa kommen sollen, stabilisieren sich während den Fahrversuchen der Kinder von allein. Das Gyrobike versteht sich als ein Trainingssystem zum Erlernen des Fahrradfahrens, bei dem ein gyroskopisches Rad, das mit Batterie angetrieben wird für die notwendige Balance und Stabilität während des Radfahr-Trainings sorgt.


Gyrobike - stabilisierendes Vorderrad
Gyrobike – stabilisierendes Vorderrad

Das Prinzip der Kreisel-Präzession, das in den Gyrobikes zum Einsatz kommt, hält sowohl Fahrer als auch Fahrrad während des Trainings aufrecht.


Video zum Gyrobike

http://www.youtube.com/watch?v=fUAyc0o3bsA

Die Hilfefunktionen und weitere Einstellmöglichkeiten lassen sich anpassen

Ähnlich wie andere Kinderfahrräder, kann auch das Gyrobike mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten, an die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden. Während der ersten Lern-Versuche können die Pedale des Gyrobikes abgenommen werden. So konzentrieren sich die Kinder überwiegend darauf, ihr Gleichgewicht zu halten. In Folgenden können die Pedale montiert werden damit die Kinder sich an den Antrieb gewöhnen. In weiteren Schritten wird das Vorderrad mit dem Gyrowheel ersetzt. Dieses hilft den Kindern sich zu stabilisieren. Die Funktion und Intensität des Gyrowheels kann in drei Schritten an die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden. Je nach Lernfortschritt lässt sich die Intensität der Gyrofunktion anpassen.

Geeignet für Kinder ab drei bis sechs Jahren

So können die Kinder während des Lernprozesses nach Bedarf unterstütz werden. Die Gyrobikes sollen später in den Farben grün, blau, rot und pink erhältlich sein. Die Lernfahrräder sind für Kinder ab drei bis sechs Jahren geeignet. Der Verkauf für Europa soll in den nächsten Tagen beginnen. Der Preis je Gyrobike wird bei rund 290,- Euro liegen. Das Stabilisierungsprinzip der Bikes ist ein ähnliches, wie es auch beim Segway genutzt wird.

Gyrobike in Pink
Gyrobike in Pink

Quelle & Bilder

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3 Kommentare

  1. Pan

    29. August 2012 at 14:31

    Ich hab nicht mal mit Stützrädern gelernt, war eher Flugunterricht, als radfahren.

  2. werner

    30. August 2012 at 08:21

    Meine Kinder haben alle mit einem Laufrad (ohne Pedale) gelernt, die Balance zu halten. Nach einem Jahr Laufrad war es eine Sache von Minuten, bis das Prinzip von Pedalen erkannt und genutzt wurde. Ansonsten eine gute Idee, auf jeden Fall besser als die unsinnigen Stützräder.

  3. Armin

    2. September 2012 at 15:11

    „Das Stabilisierungsprinzip der Bikes ist ein ähnliches, wie es auch beim Segway genutzt wird.“

    Sorry, aber das ist Blödsinn.

    Beim Segway wird ein Gyroskop verwendet um zu erkennen, ob das Fahrzeug nach vorne oder hinten kippt und steuert dann entsprechend mit dem Motor gegen um es aufrecht zu halten. Hierzu überprüft die Elektronik viele dutzend / Male in der Sekund die Ausrichtung und steuert gegen.

    Beim Gyrobike wird innerhalb des Rads einfach eine schwere Scheibe zum drehen gebracht, die dann durch den gyroskopischen Effekt das Rad stabilisiert und nur mit Kraftaufwand zur Seiten kippen lässen, ein Sensor kommt hier nicht zum Einsatz. Das Rad verhält sich einfach so, als ob es bereits sehr schnell und damit stabil fahren würde.

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