Hamwells e-Shower bringt den Komfort einer ganz normalen modernen Dusche mit sich, spart aber bis zu 90 Prozent Wasser und 80 Prozent Energie. Möglich macht dies ein innovatives Aufbereitungssystem.


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Sieht einladend aus: Hamwells e-Shower / Quelle: Hamwells

Komfort deutlich höher als bei Duschen mit niedriger Wasserabgabe

Wie ein gezähmter Wasserfall sieht diese Dusche aus, sie wirkt verlockend und erfrischend: Die Technik von Hamwells e-Shower verschwindet einfach in der Wand oder im Fußboden, zu sehen bleiben nur die üblichen Bedienungselemente. Doch was im Hintergrund abläuft, ist umso spannender: Jeder Tropfen Wasser, der durch dieses System läuft, wird im Schnitt siebenmal verwendet. Zu diesem Zweck senkt sich ein Stöpsel in das Abflussreservoir und saugt das Abwasser ein, um es zu filtern, gründlich zu reinigen und wieder neu einzuspeisen. In der »Refresh Cycles« Einstellung liefert die Dusche damit 15 l Wasser pro Minute, verbraucht aber tatsächlich nur 1,5 l.

Die »Classic Shower« Funktion wartet immerhin noch mit 7 l Wasser pro Minute auf, ein entsprechend geringer Anteil gelangt in die Kanalisation. Erwartungsgemäß liegt der Duschkomfort deutlich höher als bei Anlagen, die auf eine geringe Wasserabgabe geeicht sind, doch das Einsparpotential soll sogar noch größer sein. Das erstaunlich effiziente Konkurrenzprodukt von Nebia arbeitet angeblich nur halb so sparsam wie Hamwells e-Shower.


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So sieht das Innere der Dusche aus / Quelle: Hamwells

Weitere Funktionen der Wunderdusche

Wie im digitalen Zeitalter üblich, gibt es natürlich auch die passende iOS/Android App zur Dusche. Hamwells e-Shower besitzt eine Wi-Fi Schnittstelle, die das Tracken des Wasserverbrauchs und Einsparungsberechnungen ermöglicht. Außerdem lässt sich damit die passende Entspannungsmusik für Duschgenießer abspielen. Auch gewisse Wartungsfunktionen sind über die App bedienbar.

Ein leuchtender grüner Baum signalisiert zudem eine besonders hohe Wasserersparnis, zukünftig soll die Dusche auch mit dem Heizungssystem kommunizieren können. Das gesamte System lässt sich laut Herstellerangaben ganz leicht einbauen, es besteht keine Notwendigkeit, Filter zu ersetzen und auch sonstige Wartungsarbeiten halten sich in Grenzen. Seit Anfang des Monats gibt es die e-Dusche bei TechCrunch Disrupt London für 2.950 Euro zu kaufen, die weltweite Auslieferung startet im Juli 2016.

Quelle: gizmag.com

 

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1 Kommentar

  1. Teri

    20. Dezember 2015 at 00:57

    Ja und dann jammern die Städte wieder, weil unsere Kanalisation verstopft. Das mit dem ganzen Wassersparen muss man von allen Seiten betrachten. Nützt ja niemandem etwas, wenn er vielleicht erst mal ein par Euro Wasser spart und dann das Abwasser unglaublich teuer wird, weil die Stadtwerke alle Woche die Kanalisation sanieren müssen 😀 Für Hotels oder allgemein, SPAs oder Freibäder wäre das sicher eine tolle Sache. Aber für den Hausgebrauch wohl eher etwas für Neubaugebiete, in denen damit gerechnet wird, das wenig Wasser fliest.

    Grüße

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