Beim Fun-und Freizeitsport Headis handelt es sich um eine Mischung aus Tischtennis und dem Kopfball, wie er aus dem Fußball bekannt ist. Anders als beim Tischtennis spielt man Headis nicht mit Schlägern, sondern der Ball darf nur mit dem Kopf berührt werden. Bei dem Ball, mit dem gespielt wird, handelt es sich um einen 7 Zoll messenden 100 Gramm schweren Gummiball, den Headisball.


Headis - Kopfballtischtennis Funsporttrend
Headis - Kopfballtischtennis Funsporttrend

Gespielt wird Headis auf einer herkömmlichen, allerdings robusten Tischtennisplatte. Auch die Regeln sind denen des Tischtennis ähnlich. Schon im Jahr 2010 wurde die Sportart Headis auf der ISPO mit dem New Brand Award als ein Trend geehrt. Headis wird auch als Kopfballtischtennis bezeichnet und erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Ein etwas gewagterer Funsporttrend ist das Trike Drifting, das sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit erfreut.

Video zur Headis WM 2011 in Kaiserslautern



Die Headis Spieler messen sich in regelmäßigen Turnieren

Seit 2008 finden jährlich regelmäßig Headis Turniere statt. Die Zahlen derjenigen die Headis aktiv Spielen steigen seit dem Jahr 2007 konstant weiter an. Im Rahmen einer inoffiziellen Headis Weltmeisterschaft wird jährlich der Headis Weltmeister ermittelt. Zum Jahr 2011 traten insgesamt mehr als 120 Headis Spieler aus verschiedenen Nationen an, um den Weltmeister zu ermitteln. Gerade die einfachen Regeln und die Möglichkeit Neulingen den Spielablauf schnell erklären zu können, tragen dazu bei, dass die Zahlen der Headis Spieler fortlaufend ansteigen. Ein Trend, der sich ebenfalls schon ein wenig etabliert hat, sind die Stunt Scooter, die die Möglichkeit zu coolen Tricks und jeder Menge Action bieten.

Regionale Headis Szenen

Zudem trägt die häufige Berichterstattung in Medien aller Art dazu bei, dass das Interesse der Öffentlichkeit an dieser Sportart stetig ansteigt. Headis Turniere Unterstreichen den Funsportcharakter dieser Sportart dadurch, dass es hier nicht nur um den sportlichen Aspekt geht. Vielmehr stehen auch die Spieler im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Die Spieler legen sich Spielernamen zu und präsentieren sich in oftmals sehr auffälligen Outfits. Zum Ende eines Turniers wird dann der Spieler mit dem jeweils auffälligsten Outfit prämiert. In den verschiedenen Regionen Deutschlands haben sich aktuell richtige „Headis-Szenen“ etabliert. Für diejenigen, die eher auf Spaß im Wasser stehen, kann sich vielleicht das Seabreacher Speeboat zu einem Trend entwickeln.

Bild: wiki commons

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1 Kommentar

  1. mStefie

    11. Juli 2012 at 17:24

    Wahnsinn was es alles gibt. Habe auch schon Tischtennis mit den Händen gespielt aber mit dem Kopf . Da muss man echt aufpassen, dass man sich den Kopf nicht wo anschlägt . So wie das aussieht. Aber schön, dass sich die Leute immer wieder was neues einfallen lassen 🙂

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