Die Fotoalben der letzten 10 Jahre liegen in der Dropbox oder in der Amazon Cloud, dazu noch die Facharbeiten aus dem Studium und diverse andere private Daten: Es wird Zeit, alles zurück nach Hause zu holen! Ein Heimserver, der ausgerechnet den Namen »Cloud« trägt, soll dies nun ermöglichen.


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»Cloud« ist bereits fertig programmiert und einsatzklar

Sämtliche Daten, die ihr in der Cloud gespeichert habt, liegen nun auf einem fremden Computer. Irgendein Unternehmen lagert sie für euch, die vielen privaten Fotos und Aufzeichnungen, die ihr nun ganz bequem von überall auf der Welt abrufen könnt. Ist das wirklich so schlau? Ein besseres Gefühl wäre es, die Daten allein in eigenen Händen und trotzdem verfügbar zu halten, ein Gerät namens »Cloud« soll dabei behilflich sein. Der »Heimserver für jedermann«, wie er auf Indiegogo auch genannt wird, ist komplett fertig programmiert und einsatzklar. Die Installation läuft folgendermaßen ab: Cloud an den heimischen Internetanschluss koppeln, die zugehörige App herunterladen und eine Internetadresse aussuchen. Den Rest schafft das Gerät alleine. Cloud kopiert alle Daten von deinen Geräten ganz automatisch und speichert sie ab. Solange dein Internetanschluss aktiv ist, kannst du von überall auf der Welt auf deinen Server zugreifen, um dir zum Beispiel sämtliche digitale Fotos und Videos anzuschauen, die du je aufgezeichnet hast – oder um deine Lieblingsmusik anzuhören.


Video: »Taking back Freedom«

Eine Speicherplatzerweiterung ist jederzeit möglich

Eines dieser kreisrunden weißen Geräte verfügt über 1 Terabyte Speicherplatz, doch damit nicht genug: Wer eine weitere Cloud auf die Erste setzt, besitzt bereits 2 Terabytes – und das geht immer so weiter. Auch für die Sicherheit soll laut Angaben des Herstellers gut gesorgt sein, damit möglichst kein Hacker Zugang zum privaten Server erhält. Außerdem lässt sich mit einem Zweitgerät ein Daten-Backup erstellen, zur Sicherung sämtlicher Inhalte. Natürlich kannst du auch deine Daten mit anderen teilen, doch du hast immer den Überblick, wer was sehen kann und die Möglichkeit, diesbezüglich jederzeit Änderungen vorzunehmen. Sogar ein eigenes Social Network ist enthalten, um mit Freunden zu kommunizieren und Inhalte mit ihnen zu teilen: Vielleicht wird also auch bald Facebook überflüssig, falls es das nicht längst schon ist …

Die Anschubfinanzierung des Projektes startete vor einigen Tagen auf Indiegogo, 24 Tage vor Ende ist das Spendenziel von 32.500 Dollar bereits weit überschritten. Dieses Projekt könnte die Dezentralisierung des Internets massiv vorantreiben!

Quelle: indiegogo.com

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1 Kommentar

  1. Dennsen

    14. November 2016 at 08:41

    Wow, darauf habe ich die ganze Zeit gewartet … nicht.

    Proprietäre Speichererweiterung. Wer braucht sowas?

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