Vor drei Jahren machte Toyota mit dem i-Road erste Schritte im Bereich persönliche Elektromobilität. Das Konzeptgefährt hatte drei Räder und bot Platz für bis zu zwei Personen. Das Unternehmen hat dem Konzept nun ein weiteres Rad und mehr Platz für den Transport von Personen hinzugefügt. Das Ergebnis ist das i-Tril Concept, ein wendiges Elektrofahrzeug, das insbesondere für den Einsatz in urbanen Gebieten konzipiert ist.


Elektrisches Konzeptfahrzeug für den Einsatz in der Stadt

Toyota wird das Konzept diese Woche auf der Motor Show in Genf vorstellen. Der Wagen entstand in Zusammenarbeit mit dem französischen Design-Studio ED2. Das i-Tril Concept ist als Alternative zu herkömmlichen Autos, Elektrofahrzeugen, Motorrädern und öffentlichem Transport gedacht.


Das Unternehmen hat recht genaue Vorstellung für die Zielgruppe des i-Tril. Das Konzept-Gefährt ist für 30- bis 50-jährige Frauen gedacht, die ein bis zwei Kinder und einen aktiven Lifestyle haben sowie in einer kleinen bis mittelgroßen Stadt leben.

Das i-Tril wiegt etwa 600 kg, ist 2,83 Meter lang und 1,46 Meter hoch. Das Gefährt setzt auf Toyotas Active-Lean-Technologie, bei der ein Gelenk zwischen der hinteren Achse und der Kabine des i-Tril dafür sorgt, dass die hinteren Räder direkte Haftung am Boden behalten, während der vordere Teil des Gefährts in Kurven hinein gelehnt werden kann.

Active-Lean-Technologie sorgt für eine gute Kurvenlage

Durch die Active-Lean-Technologie hat das i-Tril einen extrem kleinen Wendekreis von nur 4 Metern. Der Elektromotor befindet sich im hinteren Teil über der hinteren Achse und treibt auch nur diese an. Bisher gab Toyota noch keine Details bezüglich der Höchstgeschwindigkeit bekannt, die Reichweite soll jedoch etwa 200 km betragen. Das Konzept enthält eine Technologie für autonomes Fahren, aber Toyota glaubt, dass das Fahren mit dem i-Tril so viel Spaß macht, dass der Fahrer die Kontrolle behalten wollen wird.

Der Fahrer ist auf der Mittellinie der Kabine positioniert. Hinter ihm befindet sich eine Bank für zwei Passagiere. So haben die beiden Passagiere eine gute Aussicht nach vorne sowie zusätzliche Beinfreiheit. Für den Zustieg sind zwei Schmetterlingstüren vorgesehen, bei deren Öffnung außerdem ein Teil des Bodens mitgehoben wird. Außerdem lässt sich der Fahrersitz um bis zu 20 Grad drehen, sodass ein einfacher Ein- und Ausstieg gewährleistet wird.

Komplette Kontrolle über Handsteuerung

Der Fahrer des i-Tril hat mit den Händen die volle Kontrolle über das Fahrzeug. Sowohl zum Lenken als auch zum Beschleunigen und Bremsen sind Bedienelemente vorgesehen, die mit den Händen betätigt werden. Analoge Instrumente gibt es nicht, alle relevanten Informationen werden über ein Head-Up-Display dargestellt.

Im autonomen Fahrmodus werden die Insassen mit Lichtsignalen vor kommenden Kurven oder generell vor Richtungswechseln gewarnt. Per Sprachsteuerung lässt sich das Entertainment-System bedienen sowie mit dem Fahrzeug kommunizieren.

via NewAtlas

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