Einen sehr lobenswerten Schritt hat der Autohersteller Ford aus Michigan in den USA unternommen. Das Unternehmen bietet der Konkurrenz Zugang der Patente im Bereich Hybrid- und Elektroautos an, um die Entwicklung derartiger Wagen voranzutreiben.


Ford Lincoln
Foto: 2013 Lincoln MKZ Hybrid / Ford Motor Company

Ford lässt Patente lizenzieren

Im letzten Jahr hat bereits der Autohersteller Tesla seine Patente zur Verfügung gestellt. “The world would all benefit from a common, rapidly-evolving technology platform”, schrieb der CEO Elon Musk damals in einem Blogpost. Nun zieht das Unternehmen Ford nach. “As an industry, we need to collaborate while we continue to challenge each other”, so Kevin Layden von Fords Electrification Programs.

Momentan verkauft Ford 6 Hybrid- oder Elektroautos, vom Ford Focus Electric für ca. 30.000 US-Dollar bis hin zum Lincoln MKZ Hybrid in einer ganz anderen Preiskategorie.


Das Unternehmen hält in dem Bereich mehr als 650 Patente. Mehr als 400 davon hat Ford im letzten Jahr erhalten, was einem Anteil von knapp 20 Prozent unter allen Patenten darstellt, die Ford 2014 zugesprochen wurden.

Ganz uneigennützig ist der Schritt von Ford jedoch nicht. Selbstverständlich wird die Konkurrenz zur Nutzung der Patente Lizenzgebühren an den Autohersteller zahlen müssen. Unter den nutzbaren Patenten sind Methoden zum Laden von Batterien, speziellen Bremsmethoden und Fahrsystemen.

“*The way to provide the best technology is through constant development and progress. By sharing our research with other companies, we will accelerate the growth of electrified vehicle technology and deliver even better products to customers”, so Layden.

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