Kronprinz Mohammed bin Salman al-Saud ist gerade dabei die Gesellschaft in Saudi-Arabien kräftig umzubauen. Dazu gehört auch eine Modernisierung der Wirtschaft. Eines der Kernprojekte dabei: Der Bau einer „Smart City“ namens Neom mitten in der Wüste. Was man für die fixe Idee eines etwas zu reichen Ölprinzen halten könnte, scheint nun Nachahmer in den Vereinigten Staaten zu finden. Verschiedenen Medienberichten zufolge hat Bill Gates in der Wüste des Bundesstaats Arizona rund 100 Quadratkilometer Land gekauft.


Der Plan: Auch dort soll eine intelligente Stadt entstehen mit digitaler und vernetzter Infrastruktur, autonomen Fahrzeugen und Logistikzentren sowie innovativen Fertigungsprozessen. Bis wann das Projekt abgeschlossen sein soll, ist allerdings noch nicht bekannt.

Noch ist das Land vollkommen ungenutzt. Screenshot via Treehugger.

Mehr als 150.000 Einwohner sollen in der Stadt Platz finden

Ähnliches gilt für die geplanten Baukosten. Die Anfangsinvestition für den Kauf der benötigten Flächen lag aber bereits bei stolzen 80 Millionen Dollar. Später einmal soll es in der Stadt 80.000 Wohneinheiten gäben. Daraus wiederum würde sich eine Einwohnerzahl zwischen 150.000 und 200.000 Bewohnern ergeben. Mit der Realisierung des Projekts wurde die Firma Belmont Partners beauftragt, die aktuell auf der Suche nach weiteren Investoren und Partnern ist. Gates selbst ist zwar inzwischen nicht mehr der reichste Mann der Welt – diesen Titel trägt aktuell Amazon-Boss Jeff Bezos – verfügt aber dennoch über enorme Mittel, um das Projekt auch in Zukunft finanziell zu unterstützen. Langfristig soll die Stadt finanziell auf eigenen Füßen stehen.

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Zuletzt aktualisiert am 16.12.2017

In Europa wird in Malmö ein ähnliches Projekt verfolgt

Auch wenn Details zu den genannten Plänen noch fehlen, sind doch bereits einige Kritiker auf den Plan getreten. Wichtigster Punkt: In Arizona gibt es bereits heute zu wenig Wasser – der Großteil stammt aus dem Bundesstaat Colorado. Es wird daher bezweifelt, ob es Sinn macht, eine weitere Stadt mitten in die Wüste zu bauen. In Europa gibt es bisher noch keine komplette „Smart City“. Der Stadtteil Hyllie im schwedischen Malmö wird allerdings ebenfalls unter diesem Grundgedanken entwickelt. Das Ziel ist bei allen diesen Modellprojekten dasselbe: Im Idealfall werden dort Ansätze getestet, die sich dann als praxistauglich erweisen und auch in anderen Städten genutzt werden können.


Via: Treehugger

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