Der Disney Konzern hat sich selbst ambitionierte Klimaschutzziele verordnet: Bis zum Jahr 2020 sollen die Klimaemissionen des Unternehmens – im Vergleich zum Jahr 2012 – um fünfzig Prozent sinken. Einer der größten Posten dabei: Die Freizeitparks des Unternehmens, deren Attraktionen logischerweise jede Menge Energie benötigen. Zumindest das Walt Disney World Resort im sonnenverwöhnten Florida soll daher zukünftig teilweise mit Solarenergie versorgt werden. Dazu hat der Konzern eine knapp neun Hektar große Fläche an das Unternehmen Duke Energy verpachtet. Dabei handelt es sich um einen Spezialisten für Erneuerbare Energien, der die Solarpanels auf eine ganz besondere Art anordnete: Aus der Luft betrachtet, ergeben sie das klassische Mickey-Mouse-Symbol.


Via: Business Green
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Die Anlage soll einen ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen

Insgesamt besitzt die Anlage dabei eine Kapazität von 5MW und könnte theoretisch eintausend US-Haushalte mit Strom versorgen. Tatsächlich wird die gewonnene Sonnenenergie aber an den Disneykonzern und nahe gelegene Hotels und Resorts verkauft. „Als ein Unternehmen, das auf die Umwelt achtet, unternehmen wir verschiedenste Schritte, von denen die Umwelt profitiert und die unseren Planeten schützen“, erläutert Angie Renner, zuständig für umwelttechnische Belange, die Motivation des Disney-Konzerns. Sie betonte zudem, dass die Anlage dazu beitragen werde, die Freizeitparks und Hotelanlagen so ressourcenschonend wie möglich zu betreiben. Aktuell sind im Disney World Resort vier Themenparks, zwei Wasserparks und 23 Hotelanlagen in Betrieb.

Duke Energy hat für Florida bereits größere Pläne

Auch für die ausführende Firma Duke Energy ist das Prestige-Projekt eine willkommene Gelegenheit, die eigenen Ziele voranzutreiben. Denn das Unternehmen hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2024 alleine in Florida neue Solaranlagen mit einer Kapazität von insgesamt 500 MW zu errichten. Mit der nun eingeweihten Mickey-Mouse-Anlage wurde immerhin bereits ein Prozent dieser Zielsetzung erfüllt. Insbesondere der Süden Floridas scheint dabei für die Installation von Solaranlagen prädestiniert. Denn auch im Winter gibt es dort reichlich Sonnenstunden – nur selten fallen die Tagestemperaturen dabei unter die Zwanzig-Grad-Grenze.


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