Zahnpastatube der Zukunft
Zahnpastatube der Zukunft. Credit: Blend a Dent.

Wie leert man Zahnpastatuben in denen sich noch Reste befinden? Wenn es nach LiquiGlide, einem Massachusetts Institute of Technology Ableger geht, gar nicht. LiquiGlide hat sich nämlich sauf genau dieses Problem der fast leeren Tuben mittels einer innovativen Nano-Beschichtung spezialisiert. Reste in Zahnpastatuben gehören schon seit 2012 der Vergangenheit an, denn schon da hat das Unternehmen die neue, für die Gesundheit unbedenkliche Beschichtung für Tuben jeglicher Art vorgestellt. Die Beschichtung funktioniert dabei so gut, dass sie nahezu jede beliebige Flüssigkeit gar nicht erst an die Innenwand der Tuben haften lässt. Der Unternehmensname „LiquiGlide“ ist bei dieser Erfindung Programm. Doch bis eine solche Innovation es dann auch tatsächlich großflächig auf den Markt schafft bedarf es immer an Zeit. Doch wie es nun aussieht hat sich die neue Beschichtung durchgesetzt und eine Reihe großer Unternehmen, darunter auch Zahnpasta Hersteller, haben sich der neuen Beschichtung angenommen und wollen diese in Tuben der Zukunft integrieren.


Zahnpastatube der Zukunft lässt keine Reste

Wo vor wenigen Jahren Unternehmen ans Tageslicht getreten sind, die eine ähnliche Beschichtung anboten, aber immer noch Reste in den Tuben blieben, revolutionierte das Unternehmen LiquiGlide die Herangehensweise und minimierte die Reste in Tuben auf insgesamt 0. Reste aus Tuben ausdrücken gehört schon seit 2012 der Vergangenheit an und seitdem hat das LiquiGlide die Beschichtung dahin optimiert, dass der Einsatz um Längen günstiger geworden ist wie auch die Beschichtung auf nahezu jedem beliebigen Material und mit jeder beliebigen Flüssigkeit funktioniert. Zahnpasta ist da das beste Beispiel, da es in fast jedem westlichen Haushalt zur Grundaustattung gehört. Aber auch andere Flüssigkeiten wie Ketchup, Farbe und sogar Klebstoff bleiben nicht mehr an der Innenwand von Tuben hängen, sondern gleiten einfach an ihnen ab. Dies erreicht LiquiGlide dank Nano-Technologie.

Anwendungsbereiche von Nano-Beschichtungen

Flüssigkeitsabstossende Materialien liegen definitiv hoch im Kurs. Wir hatten in den vergangenen Monaten und Jahren über diverse Anwendungsmöglichkeiten berichtet. Darunter befand sich zum Beispiel ein Badezimmerspiegel der auf Grund einer solchen Beschichtung Wasserdampf keine Chance lässt. Auch Fenster waren dabei, die Regen einfach abprallen somit das Fensterwischen der Vergangenheit angehören lässt. Die gleiche Beschichtung wurde auch an Autolack getestet. Das Resultat war, dass das Auto nie wieder gewaschen werden musste, denn Regen und auch Schlamm prallen von Nano-beschichteten Materialien einfach ab. Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier grenzenlos. Auch wasserdichte Elektronik  namens WaterBlock gehört in diesen Bereich. Die gesamte Elektronik eines Smartphones zum Beispiel wird dazu mit einer speziellen Beschichtung bearbeitet, damit das Smartphone weiter funktionieren kann, auch wenn es in den Pool fällt. Zu guter letzt wollen wir euch ein Video zeigen, wo sogar ganze Kleidungsstücke beschichtet wurden. Das Resultat ist einfach faszinierend.


Video zeigt Beschichtung sogar auf Kleidung

Quelle: LiquiGlide.com

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