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InStore-Farming: Berliner Metro baut Kräuter und Salat im Markt an

Frische Kräuter und Gewürze veredeln beinahe jedes Gericht. Doch nicht jeder hat die Zeit und den Platz diese selbst anzubauen und dann direkt zu verwenden. Eine mögliche Lösung bietet nun ein Berliner Metro-Markt in Zusammenarbeit mit dem Startup INFARM: Mit Hilfe von Vertical Farming werden dort Kräuter und Salate direkt im Supermarkt angebaut und bei Bedarf geerntet. Die Kunden können so sicher sein, dass sie nicht nur frische Ware erhalten, sondern diese ist garantiert auch frei von Pestiziden. Ein weiterer Vorteil: Lange Transportwege entfallen, was zu einer extrem guten Umweltbilanz der im Markt angebauten Pflanzen führt. Insgesamt wurden fünf Quadratmeter des Ladens dabei für den Pflanzenanbau freigegeben.

© Merav Maroody

© Merav Maroody

Das Konzept des Vertical Farming spart Platz

Beim Indoor Farming wachsen die Pflanzen auf einer dünnen, aber sehr nährstoffreichen Wasserschicht. Jede einzelne Pflanze erhält dabei die optimale Menge an Licht und Nährstoffen. Auf diese Weise soll später ein besonders intensiver Geschmack entstehen. Der neue Metro-Service ist daher vor allem bei Gastronomie-Kunden sehr beliebt. „Qualität und Auswahl der Frischeprodukte sind für unsere Kunden entscheidende Faktoren. Durch das InStore-Farming haben wir deutschlandweit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal“, erklärt Pierre-Yves Delforge von Metro Cash & Carry. Durch das Konzept des Vertical Farming – also mehrer Pflanzenreihen übereinander – findet der Anbau der Pflanzen dabei zudem vergleichsweise platzsparend statt.

Indoor Farming bringt zahlreiche Vorteile mit sich

Dass das Konzept des InStore-Farming dabei erstmals bei der Metro ausprobiert wird, ist kein Zufall. Das Unternehmen besitzt einen eigenen Bereich für „Business Innovation“ und arbeitet dort mit vielen Startups im Bereich des Einzelhandels zusammen. Beim InStore-Farming handelt es sich um eine besondere Form des Indoor-Farming. Dabei wird versucht ein Teil des Pflanzenanbaus von den Feldern beispielsweise in Lagerhallen zu verfrachten. Dies bringt theoretisch einige Vorteile mit sich: Lange Transportwege fallen weg, der Einsatz von Pestiziden ist nicht mehr notwendig und die freigewordenen Ackerflächen können aufgeforstet werden – was wiederum dem Klima hilft. Die Arbeit auf den Indoor Farmen kann zudem weitgehend von Robotern erledigt werden.

Via: Treehugger

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