Es ist eine illustre Runde. Der spanische Nationalspieler CescFabregas gehört ebenso dazu wie Manchester Uniteds Robin van Persie, Altstar Thierry Henry und NBA-Champion Tony Parker. Gemeinsam investierten die Sportstars nun in die britische Firma Grabyo. Diese erlaubt es ihren Nutzern kurze Videos von Fernsehshows und Sportevents in den sozialen Netzwerken zu teilen – und zwar unmittelbar nach der Ausstrahlung und ohne Verletzung des Urheberrechts.


Grabyo

Grabyo kooperiert mit den Rechteinhabern

Begonnen hat die Firma einst mittels einer Kooperation mit dem britischen TV-Sender Sky. Während dort eine Folge der Show „Britain&Ireland’s Next Top Model“ lief, konnten Nutzer auf der Webseite von Grabyo jeweils ein Video der letzten zwanzig Sekunden erstellen und dieses mit ihren Freunden virtuell teilen. Inzwischen arbeitet das Unternehmen mit einer Vielzahl von Fernsehsendern und Rechteinhabern zusammen – darunter auch die Uefa Champions League und der Ryders Cup.


Verändern können Nutzer die Videos dabei nicht. Es können allerdings Kommentare und Hashtags hinzugefügt werden. Finanziert werden die Videos über Werbung. Videoclips von populären TV-Shows und Sportereignissen tauchten natürlich auch bisher schon regelmäßig in den sozialen Netzwerken auf. Oftmals allerdings unter Verletzung des Urheberrechts. Grabyo möchte nun eine Lösung bieten, die für die Nutzer kostenlos und einfach zu bedienen ist und den beteiligten Rechteinhabern eine angemessene Bezahlung sichert.

Sportstars werden zu Markenbotschaftern

Das neu eingenommene Geld soll nun genutzt werden, um die Verbreitung und die Bekanntheit des Dienstes in Europa und den Vereinigten Staaten zu erweitern. Da trifft es sich gut, dass die Sportler nicht nur als Investoren auftreten, sondern gleichzeitig auch zu weltweiten Markenbotschaftern der Firma wurden. In einem Werbeclip jedenfalls preisen die vier Athleten bereits die Vorzüge von Grabyo an. In Großbritannien hatte sich das Konzept zuletzt auch ohne solche Unterstützung erfolgreich entwickelt. Alleine im letzten Quartal verfünffachten sich dort die Zugriffszahlen.

Quelle: Techchrunch

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