Das Unternehmen iRobot hat von der FDA (US Food and Drug Administration) die Zulassung für Ihren autonomen Telemedizin Roboter mit der Bezeichnung RP VITA erhalten. Der Roboter RP VITA ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen den Unternehmen iRobot und InTouch Health. In dem Roboter sollen die Navigation als auch die Mobilität, die von iRobot entwickelt wurde, mit dem Bereich Telemedizin sowie elektronischer Patientenverwaltung verknüpft werden, die von InTouch Health entwickelt wurde.


RP-VITA Roboter Doktor für Krankenhäuser (Bildquelle: iRobot)
RP-VITA Roboter Doktor für Krankenhäuser (Bildquelle: iRobot)

Der Telepräsenz Roboter zum Einsatz in Kliniken wird über eine iPad Schnittstelle gesteuert. Mit den RP-VITA Robotern soll es möglich werden, via Telepräsenz Diagnosen zu erstellen oder Patienten zu überwachen, ohne das ein Arzt oder eine Pflegekraft den Patienten aufsuchen muss.


Doktor Roboter erledigt vielfältige Aufgaben

Doktor Roboter soll in der Lage sein, verschiedenste Aufgaben zu übernehmen. Die FDA gibt an, das der RP VITA zum aktiven Patientenmonitoring einschließlich der Herz-Kreislauf Überwachung, der neurologischen Überwachung, der psychologischen Überwachung, der pränatalen Überwachung sowie intensivmedizinischer Überwachung und Kontrolle eingesetzt werden kann. Sollten medizinische Maßnahmen erforderlich werden, ist der Roboter Doktor in der Lage diese umgehend zu veranlassen. Laut den Initiatoren des RP-VITA sei mit dessen Entwicklung und Zulassung ein Meilenstein in der Roboter- und Gesundsheitswesen Industrie gesetzt worden.

Einfache Bedienung über iPad Schnittstelle

RP Vita Telemedizin Roboter haben Zugriff auf alle elektronischen Patientenakten und sind in der Lage, sich mit Hilfe von intelligenten Sensoren, autonom an die Orte zu bewegen, an denen sie benötigt werden. Ein Besuch bei einem Patienten oder die Kommunikation mit dem Krankenhauspersonal können über die intuitive iPad Schnittstelle veranlaßt werden. Selbst das Wirwarr, das in manch einer Notaufnahme oder manchen Krankenhausfluren vorherrscht soll für den RP-VITA kein Problem darstellen. Auch wenn iRobot bislang eher für Bodenwischroboter oder Staubsaugerroboter bekannt ist, scheint dem Unternehmen mit dem RP-VITA ein interessantes Projekt gelungen zu sein.

Quelle

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2 Kommentare

  1. Johannes

    29. Januar 2013 at 17:57

    Eine Überwachung ist zwar schön und gut aber was ist mit der menschlichen Seite. Wenn ich als Patient zB 2 Wochen in meinen Zimmer liege und nur Menschlichen Kontakt habe wenn ich ein und ausgewiesen werden, ist es nicht gut. Ich denke das es aus psychologischer Sicht ungesund wäre.

  2. Vanirf

    30. Januar 2013 at 12:21

    Hmm, einerseits finde ich’s nicht gut, wenn man nur von Robotern betreut wird, andererseits sind sie eine grosse Hilfe. Abzuwägen ist halt, wann und wie oft die Roboter eingesetzt werden.

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