Jeder Ort, an dem viele Personen zusammenkommen, ist immer auch ein beliebtes Verbreitungsgebiet für Bakterien. Dies gilt in besonderem Maße auch für den Öffentlichen Personen Nahverkehr. Wer schon einmal in einer überfüllten U-Bahn gestanden hat, kann nachvollziehen, dass dies ein traumhaftes Umfeld für jeden Virus sein muss. Die regelmäßig durch das Land wabernden Grippe- und Erkältungswellen, finden nicht zuletzt dort ihre Verbreitung. Das Modeunternehmen „Betabrand“ hat, in Zusammenarbeit mit den Designern von „gravitytank“, jetzt eine Jacke entwickelt, die Pendler vor der Ansteckung mit Erkältungen und dem Kontakt mit anderen Krankheitserregern schützen soll.


Betabrand
Betabrand Pendler-Jacke schützt vor Bakterien

Jacke schützt Mund und Handflächen

Die Jacke mit dem Namen „Germinator Transit Jacket“ selbst unterscheidet sich dabei nur in einigen Details von einem gewöhnlichen Anorak. Der Kragen und die Ende der Ärmel bestehen allerdings aus antimikrobiellem Material. Die darin enthaltenen Nanopartikel sollen das Wachstum und die Verbreitung von Bakterien verhindern. Der Trick dabei: Fängt einer der Umstehenden an zu nießen, kann der Kragen der Jacke ganz einfach vor den Mund gezogen werden. So wird eine Aufnahme der sich in der Luft befindlichen Krankheitserreger verhindert. Auch gegen den Geruch ungewaschener und stinkender Mitreisender soll diese Technik helfen. Gleichzeitig können die Ärmel mittels einer Schlaufe am Daumen befestigt werden und bedecken so die Handinnenfläche. Der Jackenträger kann sich so bedenkenlos festhalten, ohne fürchten zu müssen dabei mit Bakterien in Kontakt zu kommen.

Finanziert wurde die Entwicklung der Jacke durch eine Crowdfunding-Aktion. Inzwischen ist sie aber für jedermann erhältlich und kostet 223,20 Dollar. Sicherlich kein Schnäppchen, aber für leicht kränkelnde Pendler vielleicht eine gute Investition. Auch Hypochonder dürften sich für den Kauf dieser Jacke interessieren. Der Anorak kann dabei ganz normal gewaschen werden. Denn trotz antibakteriellen Materials, können sich auf Dauer natürlich Schmutz und Bakterien auf der Jacke einnisten. Diese dann einfach in die Waschmaschine stecken.


Erkältungen können trotz allem vorkommen

Bleibt noch ein Problem: In gut geheizten – und oft überfüllten – Zügen, mag der ein oder andere das Bedürfnis verspüren seine Jacke auszuziehen.  Auch dafür wurde bei der „Germinator Transit Jacket“ eine Lösung gefunden: Die Jacke kann an den Seiten geöffnet werden und so für zumindest ein wenig Kühlung sorgen. In der Theorie scheinen all diese Maßnahmen zur Verhinderung von Ansteckungen durchaus sinnvoll. Wissenschaftlich untersucht wurde die Wirkung der Jacke allerdings noch nicht. Und letztlich ist diese auch kein steriler Schutzanzug. Auch wer die „Germinator Transit Jacket“ trägt, kann sich unter Umständen eine Erkältung einfangen. Es gibt wahrlich Schlimmeres.

Quelle: springwise.com

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