Bei einer Befragung durch den IT-Branchenverband Bitkom gaben ein Drittel aller Befragten an, dass sie bereit sind, Daten über ihre Gesundheit per App an ihre Krankenkasse weiterzuleiten. Zwei Drittel sahen das Thema Datenweitergabe eher skeptisch.


Gesundheits-Apps

Ergebnis scheint zumindest zweifelhaft

Das Thema Gesundheit ist auch in der App-Entwicklung immer mehr im Kommen. Immer mehr Apps zur Erfassung von Gesundheitsdaten kommen auf den Markt. So gibt es beispielsweise Programme, die sich für eine Eigendiagnose bei Augenproblemen oder beim Melanom-Screening einsetzen lassen. Der IT-Branchenverband Bitkom meint nach einer Umfrage von 1279 Personen über 14 Jahren über die Nutzung von Gesundheit-Apps, dass jeder dritte Smartphone-Nutzer seine Daten weitergeben würde. Jedoch scheint es zweifelhaft, dass dieses Ergebnis einer genauen Betrachtung standhalten kann.


“Es gibt Apps, die persönliche Daten zu Fitness, Ernährung und Lebensstil sammeln. Können Sie sich vorstellen, bei diesen Apps die Möglichkeit zu nutzen, Ihre Gesundheitsdaten an die Krankenkasse weiterzuleiten?” So lautete einer der Fragen in der Umfrage. 60,2 der Befragten lehnten die Weitergabe ab, 19,4 Prozent waren dazu bereit, unter der Voraussetzung, dafür Rabatte durch die Versicherung zu bekommen. 9,9 Prozent wollten mit Gutscheinen oder Geld belohnt werden. Zur Weitergabe ohne Gegenleistung waren nur 7,4 Prozent bereit, 3 Prozent der Befragten machten keine Angaben.

Letztlich bezieht die Angabe “ein Drittel” also auch Personen mit ein, die ihre Daten sozusagen an die Versicherungen “verkaufen” würden.

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