Die E-Bike-Marke Sondors war bislang hauptsächlich in den USA und Kanada vertreten, sie gilt als Weltmeister im Crowdfunding: Die flotten Räder kamen auf der Spendenplattform Indiegogo einst so gut an, dass sie 6 Millionen Dollar zusammenbrachten. Jetzt kommt Sondors auch nach Europa – und startet eine neue Kampagne mit einem Spendenziel von unglaublichen 50 Millionen Dollar.


Sondors E-Bikes kommen jetzt nach Europa / Foto: Sondors Inc.

Die markante Optik dürfte manchen Fan mobilisieren

Der Vertrieb der Sondors E-Bikes erfolgte bislang ausschließlich über die Crowdfunding-Plattformen Indiegogo und Kickstarter, und das Geschäft brummte. Doch die Modelle verbreiteten sich dadurch hauptsächlich auf der anderen Seite des Atlantiks, und nicht hier bei uns. Etwa 20.000 dieser Bikes fahren bereits durch die Straßen Nordamerikas, nun will die Firma mit ihren verschiedenen Fahrradmodellen auch den europäischen Markt erobern. Definitiv spricht der vergleichsweise niedrige Preis für sich, die verschiedenen Modelle siedeln sich etwa zwischen 800 und 900 Euro. Damit kosten sie weniger als halb so viel wie die meisten anderen bekannte E-Bike-Marken, ohne dass ihnen eine mindere Qualität nachzusagen ist. Auch die markante Optik dürfte so manchen Fan mobilisieren, »langweilig« geht jedenfalls anders!

Sondors stellt sein Produkt im Video vor


Das teuerste Rad schafft es auf 200 km Reichweite

Sondors plant, in Deutschland zunächst vier Modelle mit 250-Watt-Motoren herauszubringen, die das Fahrrad auf bis zu 25 km/h beschleunigen. Die Motorkraft entfaltet sich bei diesen Varianten nur dann, wenn der Fahrer die Pedalen betätigt, darum benötigt man für die Pedelecs auch keine spezielle Zulassung oder eine Versicherung, denn sie gelten offiziell als Fahrräder. Zu den demnächst in Europa erhältlichen Modellen soll das Klapprad Sondors Fold gehören, das knapp 23 kg wiegt und mit zwei Handgriffen zusammenzulegen ist. Seine Reichweite soll etwas mehr als 100 km betragen. Die schwereren Bikes kommen nicht ganz so weit, das Sondors Original bringt es beispielsweise mit einer Akkuladung auf etwas 80 km. Das Sondors Thin verfügt über schmale Reife und lässt sich nicht klappen, es schafft bis zu 70 km, aber das teuerste Rad, das Sondors X, soll für einen Kaufpreis von 977 Euro seinen Fahrer bis an ein 200 km entferntes Ziel bringen können. Das klingt doch schon ganz gut, oder?

Quellen: sondors.com, crowdfundinsider.com, pedelec-elektro-fahrrad.de

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