Egal welche Kaffeesorte ihr auch wählt: Das köstliche Warmgetränk soll laut einer neuen amerikanischen Studie das Darmkrebsrisiko erheblich mindern. Bei den widersprüchlichen Aussagen vieler Gesundheitsstudien endlich einmal eine wirklich gute Nachricht!


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Kaffee genießen ohne Reue

Kaffeekonsum schützt wahrscheinlich vor Tumoren

Je mehr Kaffee, desto besser: So könnte man das Ergebnis der neuesten Studie formulieren, die sich mit den Auswirkungen des Kaffeekonsums auf die Entwicklung von Darmkrebs beschäftigt. Viele Kaffeegenießer dürfte dies sehr entgegenkommen, sagt man ihrem Lieblingsgetränk doch in der Regel eher gesundheitsschädigende Eigenschaften nach. Aber so ist das nun einmal mit den Forschungen im Bereich Lebensmittelgesundheit – sie führen immer wieder zu neuen überraschenden Ergebnissen, die nicht unbedingt miteinander übereinstimmen müssen. An der University of Southern California geben die Wissenschaftlicher jetzt also grünes Licht für intensiven Kaffeekonsum, zumindest wenn es darum geht, den Darm vor Tumoren zu schützen.

Der Koffeingehalt des Kaffees ist nicht entscheidend

Das Norris Comprehensive Cancer Center of Keck Medicine hat im Rahmen der neuen Studie 5.100 frisch an Darmkrebs erkrankte Probanden untersucht und die Ergebnisse mit den Daten von 4.000 gesunden Personen verglichen. Auch der tägliche Kaffeekonsum jedes einzelnen Studienteilnehmers wurde unter die Lupe genommen, als ein Faktor zwischen zahlreichen anderen. Heraus kam tatsächlich, dass es völlig egal ist, ob jemand Espresso trinkt, koffeinfreien Kaffee genießt oder sonst irgendeine andere Vorliebe für die braune Bohne besitzt: Hoher Kaffeekonsum stand in direktem Zusammenhang mit einem niedrigen Darmkebsrisiko, geringer Kaffeegenuss verringerte das Risiko entsprechend weniger.


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Kaffee lacht! Auch Cappucino verringert das Darmkrebsrisiko

Eine oder zwei Portionen pro Tag reduzieren das Erkrankungsrisiko aber immerhin um ganze 26 %, während 2,5 Portionen diesen Wert sogar auf 50 % steigern. Dass das Koffein dabei keine Rolle spielt, überraschte die Wissenschaftler nach eigener Aussage. Andere Stoffe im Kaffee müssen entscheidend für die krebsvorbeugende Wirkung sein. Doch bevor irgendwelche konkreten Empfehlungen erfolgen, wird an dieser Stelle besser noch weiter geforscht.

Quelle: treehugger.com

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