Schon die grundsätzliche Idee scheint vielversprechend: Ein tragbarer Koffer gefüllt mit einem Akku, der Strom speichert und diesen bei Bedarf unterwegs abgibt. Genau dies soll der – von einer New Yorker Firma entwickelte -KaliPAK leisten. Der Clou dabei: Ist die Energie verbraucht, kann der Akku mit Hilfe von vier Solarpanels auch abseits des öffentlichen Stromnetzes wieder aufgeladen werden. Aufbau und Anschluss der Solarmodule soll dabei auch für Laien problemlos möglich sein und weniger als eine Minute dauern.


Kalipak
Kalipak Solarstation via Kickstarter

Camper können so ihre Handys laden

Die Einsatzmöglichkeiten des KaliPAK sind damit nahezu unbegrenzt. Camper, die nicht über eines der innovativen Solarzelte von Bang BangTents verfügen, können so beispielsweise ihre Handys aufladen und Licht erzeugen. Ein vollständig geladener Akkukoffer soll dabei in der Lage sein, insgesamt 96 iPhones komplett wiederaufzuladen oder alternativ eine handelsübliche Glühbirne 120 Stunden lang zum Leuchten zu bringen. Auch in Gartenlauben oder Alpenhütten könnte der KaliPAK sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten finden.

Gewicht: Rund sechs Kilogramm

Mit gut sechs Kilogramm ist das gesamt System für reine Rucksacktouristen allerdings vermutlich etwas schwer. Auch dauert das Wiederaufladen der Akkus vergleichsweise lange: Ein sonniger Tag sorgt in etwa für ein 80 prozentige Akkuladung. Die Firma wirbt daher damit, dass der solargeladene Akkukoffer auch als Ersatz für Notstromaggregate dienen kann. Fällt einmal der Strom aus, kann dann ganz umweltfreundlich und dezentral für Ersatz gesorgt werden.


Während der KaliPAK in Europa und den Vereinigten Staaten vor allem eine nette technische Spielerei ist, könnte er in Schwellen- und Entwicklungsländern durchaus von enormer Bedeutung sein. Dort könnte ein solches System viele Menschen mit Strom versorgen – ohne dass dafür teure Leitungen verlegt werden müssten. KaliPAK verspricht daher für jeweils fünfzig produzierte Exemplare, jeweils einen KaliPAK für gemeinnützige Projekte in Afrika zu spenden. Zuvor allerdings muss noch die Finanzierung der Produktion sichergestellt werden. Per Crowdfunding sollen dazu 250.000 Dollar eingesammelt werden.

Quelle: Kickstarter

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