Besteck besteht heute zumeist aus Edelstahl 18/10 und ist daher eigentlich korrosionsbeständig. Kommt es aber in Berührung mit fremden Eisenpartikeln, wird das Material recht schnell angegriffen. Es entsteht der sogenannte Fremdrost. Ursache kann beispielsweise sein, dass durch einen defekten Geschirrspüler, einige Eisenpartikel in das Spülwasser gelangt sind. Bisher war die einzige mögliche Gegenmaßnahme das fleißige Nachpolieren. Doch inzwischen hat Oliver Rokitta mit Rokitta’s Rostschreck ein präventives Gegenmittel entwickelt, das herumfliegende Eisenpartikel anzieht – und so verhindert, dass diese das Besteck angreifen. Zum Einsatz kommen kann das Produkt etwa im Besteckkasten oder in der Spülmaschine. Heute Abend wird es in „Die Höhle der Löwen“ zudem einem Millionenpublikum präsentiert.


Oliver Rokkita hat sich den Schutz des Geschirrs vor Fremdrost auf die Fahne geschrieben. Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Das Produkt wurde in Ermangelung von Alternativen entwickelt

Der Rostschreck funktioniert dabei wie ein kleiner Staubsauger und kommt gänzlich ohne Chemie aus. Die Handhabung ist ebenfalls denkbar einfach: Die praktische Haushaltshilfe wird mit einem Abstand von rund zehn Zentimetern zum vorhandenen Geschirr platziert und verrichtet dann zuverlässig seine Arbeit. Die Idee zur Entwicklung des innovativen Produkts hatte Oliver Rokitta während seiner Arbeit als Fachberater für Haushaltswaren. Denn immer wieder wurde er von Kunden nach Lösungen für den Befall mit Fremdrost gefragt. Da bisher aber kein entsprechendes Produkt auf dem Markt war, machte er sich selbst an die Entwicklung und vermarktet den Rostschreck inzwischen hauptberuflich – hauptsächlich über Verbrauchermessen.

Rokkita wünscht sich Ralf Dümmel oder Judith Williams als Investor

Kredite waren für den Aufbau der Firma nicht notwendig. In der Gründungsphase arbeitete Rokkita weiter als Fachberater und nutzte sein Gehalt zur Finanzierung der ersten Ausgaben. Später wurden auch anfallende Gewinne komplett wieder in die Firma investiert. Dies dürfte in der Höhle der Löwen gut ankommen. Dort möchte der Gründer zehn Prozent seiner Firmenanteile abgeben und verlangt dafür 100.000 Euro. Dabei hat er insbesondere zwei Löwen im Visier: Judith Williams und Ralf Dümmel. Denn die beiden haben die Möglichkeit, das Produkt großflächig zu vermarkten und schnell bekannt zu machen. Im Zweifelsfall wäre Rokkita aber natürlich auch bei einem Angebot der anderen Löwen nicht komplett abgeneigt.

Die Abflussfee als großes Vorbild

Mit hilfreichen Haushaltsgeräten wurden in der Höhle der Löwen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. In der letzten Staffel präsentierte etwa Karl-Heinz Bilz seine Abflussfee. Ralf Dümmel investierte schließlich und aus der Erfindung wurde ein Megaseller: Bilz gilt heute als erster „Die Höhle der Löwen“-Millionär. An diesen Erfolg möchte nun auch Oliver Rokkita mit seinem Rostschreck anknüpfen. Groß genug ist der Markt für sein Produkt in jedem Fall: Laut Statistiken gibt es alleine in Deutschland rund achtzig Millionen Spülmaschinen. Langfristig will der ambitionierte Gründer sein Produkt aber auch weltweit anbieten. Die Expertise eines oder mehrer Löwen soll dabei helfen.


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