iknife krebs skalpell operation
Das iKnife wurde schon in 81 Krebsoperationen verwendet.

Schon über 80 Operationen wurden in Großbritannien mit dem Intelligent Knife, kurz iKnife, durchgeführt. Es handelt sich hierbei um ein Skalpell, erfunden von Dr. Zoltan Takats vom Imperial College London, welches mithilfe von Hitze durch das Gewebe schneidet. Der Rauch der dabei entsteht wird vom Skalpell eingesogen und analysiert. Sofort wird angezeigt, ob es sich um gesundes oder kanzerogenes Gewebe handelt. Man könnte also sagen, dass das iKnife Krebs riecht.


100%-ige Richtigkeit: Tumor-Rückfallraten senken

iKnife
Bild: metro.co.uk

Das iKnife Skalpell ist mit einem Massenspektrometer ausgestattet, welches selbst kleinste Unterschiede zwischen dem Rauch von kanzerogenem und gesundem Gewebe erkennt. Innerhalb weniger Sekunden wissen die Chirurgen Bescheid und können so herausfinden ob alle Krebszellen erwischt wurden oder nicht.  Das iKnife war in Tests mit 91 Patienten zu 100% richtig und ermöglicht dadurch eine Genauigkeit, welche vorher nicht möglich war. Laut Dr. Takats soll dieses neuartige Instrument das Potential haben, Tumor-Rückfallraten zu reduzieren und so die Lebenschance für Patienten zu steigern.

Präzisions-Medizin

In den drei Londoner Krankenhäuser St. Mary’s, Hammersmith und Charging Cross werden nun Tests durchgeführt. Professor Nicholson, Leiter der Chirurgie und Krebsabteilung am Imperial College London spricht von PräzisionsMedizin und dem Versuch, mit solch wissenschaftlichen Innovationen wie dem iKnife das staatliche Gesundheitssystem zu verbessern. Das iKnife könnte die Grenzen sogar soweit ausdehnen, dass unoperable Tumore wieder in die operable Kategorie fallen.


Quelle

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.