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Kanadisches Startup filtert CO2 aus der Luft

Der Weltklimagipfel in Paris wirft bereits seine Schatten voraus. Dort werden die Staaten erneut über Obergrenzen bei den CO2-Emissionen beraten, um den Klimawandel zumindest einzubremsen. Weniger CO2 in die Luft zu pusten ist dabei natürlich der sinnvollste Ansatz. Theoretisch ist es aber auch denkbar, einmal in der Luft befindliches Kohlenstoffdioxid dort wieder herauszufiltern. Genau daran arbeitet die kanadische Firma „Carbon Engineering“ und hat dabei nun eine erste Forschungsanlage in Betrieb genommen. Diese soll täglich rund eine Tonne CO2 aus der Luft filtern und in kleine Pellets verwandeln. Auf diese Weise soll die Funktionsfähigkeit der Technik unter Beweis gestellt werden.

Aus CO2 soll klimaneutraler Treibstoff werden

Schon mittelfristig hat die Firma, die unter anderem von Bill Gates finanziert wird, aber größere Pläne. Schon 2017 soll die erste kommerziell betriebene Anlage in Betrieb gehen. Die Baukosten veranschlagt das Unternehmen dabei mit weniger als 200 Millionen Dollar. Dort sollen die Pellets dann, durch die Hinzugabe von Hydrogen zu einem Treibstoff weiterverarbeitet werden. Dieser kann dann beispielsweise bei Schiffe, Flugzeugen und Autos zum Einsatz kommen. Theoretisch könnten die Emissionen des Verkehrs so auf null sinken. Die nun geplante kommerzielle Anlage soll dabei in der Lage sein, täglich zwischen 200 und 400 Litern Benzin oder Diesel zu produzieren.

Verkauf könnte schon im Jahr 2018 beginnen

“Das Gute an der neuen Technologie ist, dass es keine wirklichen Limitierungen gibt, um letztlich – in der Theorie- alle bisher existierenden und auf fossilen Brennstoffen basierenden Kraftstoffe zu ersetzen“, ist Adrian Corless, Vorstandsvorsitzender von Carbon Engineering, überzeugt. Mit dem Verkauf des künstlichen und umweltfreundlichen Kraftstoffes will er dabei schon im Jahr 2018 beginnen. Auch andere Firmen arbeiten an Lösungen, um CO2 aus der Luft zu filtern. Corless aber betont, dass nur „Carbon Engineering“ in der Lage ist, die Technik zeitnah und hochskaliert zum Einsatz zu bringen.

Via: Yahoo

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