Anfang Dezember wurde bekannt gegeben, dass einige Bio-Betriebe in Deutschland aufgrund von Schadstoffbelastungen im Hühnerfutter gesperrt wurden. Unter anderem wurden auch Höfe in Niedersachsen mit dem belasteten Futter versorgt. Hier konnte jedoch nun eine Entwarnung ausgesprochen werden. Untersuchte Öko-Eier wiesen keine Rückstände von Pestiziden auf.
Eier


Öko-Eier aus Niedersachsen sind unbelastet

Einer Meldung der dpa zufolge, konnten in Niedersachsen keine Pestizidrückstände in Öko-Eiern nachgewiesen werden. Insgesamt sprach das zuständige Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei 15 von 18 Bio-Höfen Entwarnungen aus. „Für Verbraucher ist bei Verzehr der bisher als Öko-Ware verkauften Eier von keiner Gesundheitsgefährdung auszugehen.“, so die Behörde in einer öffentlichen Stellungnahme. Drei Untersuchungen stehen noch aus. Hier sind sich die Experten allerdings ziemlich sicher, ebenfalls keine Schadstoff-Rückstände in den Bio-Eiern zu finden. Grund für die Untersuchungen war der Umstand, dass mit Schadstoffen belastetes Hühnerfutter aus der Ukraine unter anderem auch an Bio-Höfe in Niedersachsen geliefert wurde.

Menschen reagieren unterschiedlich auf Rückstände von Pestiziden in Nahrungsmitteln. Unter anderem kann es zu Reizungen der Haut kommen, die sich beispielsweise als juckender Ausschlag bemerkbar machen. Die Reaktionen reichen allerdings auch bis zu Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit sowie Fruchtbarkeits- und Erbgutschäden. Werden Pestizidrückstände dauerhaft mit der Nahrung aufgenommen, können diese sogar Missbildungen bei Neugeborenen herbeiführen und darüber hinaus Krebs erregen. Es handelt sich dabei oftmals um chemische Substanzen, die in der Landwirtschaft und auch in Gewässern vorkommen. Trotz strenger Vorschriften in Deutschland, können Nahrungsmittel betroffen sein, wie der aktuelle Fall zeigt. Vor allem Futterzusätze aus dem Ausland sollten daher besser kontrolliert werden.


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