Im Idealfall trinkt man den morgendlichen Kaffee immer noch gemütlich am heimischen Frühstückstisch. In der Hektik des Alltags bleibt dafür aber nicht immer ausreichend Zeit. Viele Bäckereien, Franchiseketten und Kioske bieten daher seit langem auch Kaffee zum Mitnehmen an. Die dabei genutzten Becher sind allerdings im wahrsten Sinne des Wortes Einwegbecher. Ist der Kaffee ausgetrunken, haben sie ihre Funktion erfüllt und landen auf dem Müll. Die amerikanische Fast-Food-Kette „Kentucky Fried Chicken“ hat sich dafür nun allerdings eine clevere Lösung einfallen lassen: Essbare Kaffeebecher.


Essbare Becher
Essbare Kaffeebecher via KFC

Verschiedene Geschmacksrichtungen im Angebot

Diese bestehen aus einem in Becherform gebackenen Kecks, der innen mit Esspapier verstärkt ist. Umhüllt wird das Gebäck zudem von hitzeresistenter heißer Schokolade. Der Kecksbecher soll dabei stabil genug sein, um einen gefahrlosen Transport des heißen Kaffees zu garantieren. Gleichzeitig soll der Kecks innen während des Trinkens an Härte verlieren, so dass er anschließend angenehm zu essen ist. Wählen können die Kunden dabei zwischen verschiedenen, eher ungewöhnlichen, Geschmacksrichtungen. So sollen die Becher beispielsweise nach wilden Blumen oder frisch geschnittenem Gras schmecken.

Weitere Experimente nicht ausgeschlossen

Ziel ist es die „positiven Erinnerungen, die wir mit gutem Wetter, Sonnenschein und Sommerurlaub verbinden, zu wecken“, so die Experten des „Robin Collective“, die an der Entwicklung der essbaren Becher mitwirkten. In den Genuss dieser Geschmacksrichtungen werden allerdings nur Kunden an ausgewählten Standorten in Großbritannien kommen. Der als „Scoffee“ vermarktete Becher mit Geschmack soll dabei vornehmlich dazu dienen, die Markteinführung von „Seattle’s Best Coffee“ bei KFC in Großbritannien zu promoten. Grundsätzlich experimentiere „Kentucky Fried Chicken“ aber schon länger mit essbaren Verpackungsmaterialien und werde auch in Zukunft prüfen, ob diese in limitierter Zahl auch auf den Markt gebracht werden können, so ein Manager des Unternehmens.


Quelle: Digital Journal

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