Dieses Jahr verwüsteten gewaltige Waldbrände große Flächen in Portugal, Kanada und Sibirien, und auch andernorts kam es wiederholt zu großen Feuern. Auch wenn derartige Ereignisse nicht immer direkt mit dem Klimawandel assoziiert werden, so gibt es doch eine direkte Verbindung zwischen dem erhöhten Auftreten von Waldbränden und der globalen Erwärmung. Eine Karte des Fire Information for Resource Management System (FIRMS) visualisiert die auftretenden Waldbrände.


Bild: FIRMS

Klimawandel erhöht die Waldbrandgefahr

Die Karte zeigt eine Welt, die in Flammen steht. Ein erschreckender Anblick, vor allem dann, wenn man sich klar macht, dass die Karte Daten vom 14. bis zum 21. August zeigt. Im Sommer 2017 traten drei Mal so viele Waldbrände auf wie es dem globalen Durchschnitt entspricht. Auch in Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien und Griechenland brannte es. Diese Brände werden von ungewöhnlich heißen Bedingungen gefördert – der August 2017 war mit dem Juli und August 2016 zusammen der heißeste Monat seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. „A lot of these things are happening locally, but people don’t always connect them to climate change. But there is a real climate change component to this and the risk is going up because of climate change“, erläutert Kevin Trenberth vom National Center for Atmospheric Research.

Allein in Kanada verbrannten dieses Jahr knapp 900.000 Hektar Wald – es handelt sich um die schlimmste Waldbrandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen. In Portugal starben dieses Jahr 64 Menschen in Waldbränden. In Sibirien fielen den Bränden Hunderte Eigenheime zum Opfer, und sogar Grönland hatte dieses Jahr erstmals mit einem Waldbrand zu kämpfen.


Zahlreiche Wissenschaftler assoziieren derartige Brände mit dem Klimawandel. Höhere Temperaturen trocknen die Wälder aus, die dann hervorragenden Nährboden für die gewaltigen Feuer bieten. „What’s really happening is that there is extra heat available. That heat has to go somewhere and some of it goes into raising temperatures. But the first thing that happens is that it goes into drying – it dries out plants and increases the risk of wildfires“, erklärt Trenberth weiter.

via DW

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