Der Umweltschutz wird innerhalb der aktuellen US-amerikanischen Regierung nicht gerade groß geschrieben. Während das Team rund um den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump wichtigere Themen im Kopf hat (entweder den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexico), haben Wissenschaftler der Arizona State University einen Plan entwickelt, der zum Einsatz kommen soll, wenn die Dinge wirklich schief gehen. Für eine Summe von 500 Milliarden US-Dollar wollen die Forscher die Arktis wieder einfrieren. Dabei sollen mehr als eine Million windgetriebene Pumpen zum Einsatz kommen.


schmelzendes eis

Mit windgetriebenen Pumpen gegen die globale Erwärmung

Der Plan der Forscher sieht vor, mindestens eine Million mit erneuerbaren Energien betriebenen Pumpen im Winter auf dem Eis auf dem Arktischen Meer zu platzieren. Die Pumpen sollen Wasser auf die Eisoberfläche pumpen, wo dieses gefrieren würde, um die Eisfläche zu stärken. Wenn die Eisschicht dicker ist, hält sie nach der Logik der Forscher länger. So soll die Gefahr minimiert werden, dass das Eis über den Sommer komplett wegschmilzt.


In dem entsprechenden Paper verkünden die Forscher außerdem, dass die Klimavereinbarungen von Paris nicht ausreichen werden, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Wenn die aktuelle Entwicklungen so weitergingen, so die Forscher, dann werde das Arktische Meer bis 2030 komplett eisfrei sein.

Geleitet wird das Team, das das Paper veröffentlichte, von dem Physiker Steven Desch. „Our only strategy at present seems to be to tell people to stop burning fossil fuels. It’s a good idea but it is going to need a lot more than that to stop the Arctic’s sea ice from disappearing,“ erläuterte dieser.

Ob er Plan der Wissenschaftler umsetzbar ist, darf aber bezweifelt werden. 500 Milliarden US-Dollar ist eine Menge Geld, und so wie es im Moment aussieht, darf das Team zumindest in den nächsten Jahren nicht gerade mit der Unterstützung der US-Regierung rechnen.

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