Die beiden Raumsonden Voyager I und II starteten im Jahr 1977 in das Weltall. Die Entwicklung der Technik begann dabei bereits einige Jahre zuvor. Die Mission erwies sich anschließend als überaus erfolgreich. Bis heute haben die Sonden mehr als 52 Planeten und Monde passiert und fliegen noch immer durch den Weltraum. Für die NASA wird dies nun allerdings zum Problem. Der inzwischen 80-jährige Larry Zottarelli ist aktuell der letzte noch aktive NASA-Mitarbeiter, der bereits beim Start des Programms dabei war. Auch er wird nun aber in Rente gehen. Mit ihm verliert die NASA aber auch die Fähigkeit mit den Voyager-Sonden zu kommunizieren.


Aufbau der Voyager Raumsonde

Experten für Fortran und Assembler werden gesucht

Denn diese sind logischerweise in Programmiersprachen programmiert, die in den 1970er Jahren genutzt wurden. Heutige Programmierer können damit aber nur noch wenig anfangen. Die NASA sucht daher händeringend nach einem Experten, der mit den Sprachen Fortran und Assembler vertraut ist. Dieser soll dann mehrere Monate eingearbeitet werden, bevor er die Kommunikation mit den Voyager-Sonden übernimmt. Das Projekt ist dabei durchaus langfristig angelegt: Die Sonden sollen noch bis zum Jahr 2025 Daten an die Erde liefern. Die erste Aufgabe des neuen Programmierers wäre es aber, die Energiereserven der Sonden zu überprüfen und Maßnahmen zu ergreifen, um die noch vorhandene Energie möglichst lange zu konservieren.


Ein Update benötigt rund 17 Stunden bis zur Sonde

Die Arbeit dürfte sich vergleichsweise mühsam gestalten. Denn die Prozessoren der Raumsonden verfügen lediglich über einen Speicher von 64 Kilobyte. Hinzu kommt, dass sich die Sonden inzwischen mehr als 20 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt haben. Bis ein Update daher die Bordcomputer erreicht, dauert es rund 17 Stunden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass der programmierte Code nicht fehlerhaft ist, sondern sauber programmiert wurde. Genau dafür soll nun ein Experte gefunden werden.

Via: htxt

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