Elektroautos und Erneuerbare Energien sind in gewisser Weise untrennbar miteinander verbunden. Denn zum einen wird nachhaltiger Strom benötigt, damit die Elektromotoren tatsächlich als klimafreundliche Antriebstechnik gelten können. Zum anderen stehen beide Branchen auch vor ähnlichen Aufgaben und Problemen – beispielsweise bei der Entwicklung neuer Speichermöglichkeiten. Das US-Unternehmen Tesla hat daraus bereits vor einigen Monaten die Konsequenzen gezogen und die Übernahme des Unternehmens SolarCity bekannt gegeben. Nun wurde eine Zusammenarbeit mit dem japanischen Elektronikriesen Panasonic bekannt gegeben. Das asiatische Unternehmen wird dabei in einer Fabrik in Buffalo im US-Bundesstaat New York Solarzellen produzieren. Tesla wiederum verpflichtet sich, diese abzunehmen und zu vermarkten.


Via: Inhabitat
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Tesla will die Solarzellen mit eigenen Speichermodulen verbinden

Das Ziel von Tesla ist es offensichtlich, eine verlässliche Bezugsquelle für hochwertige Solarmodule zu erhalten. Deswegen bekommt Panasonic für die Produktion auch eine Fabrik zur Verfügung gestellt, die SolarCity gehört. Der japanische Konzern muss also letztlich nur das eigene Knowhow mit einbringen. Letztlich sollen die dort produzierten Solarzellen dann mit den Energiespeicherlösungen von Tesla kombiniert werden. Auf diese Weise könnten einzelne Haushalte beinahe vollkommen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz werden. Für Ende Oktober hat Tesla daher auch bereits eine Produktpräsentation angekündigt. Dann sollen unter anderem das Energiespeichersystem Powerwall 2.0 und neu entwickelte energieproduzierende Solarschindeln der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Präsentation wird dabei Tesla-Chef Elon Musk persönlich übernehmen und möglicherweise auch weitere Details zur Kooperation mit Panasonic bekannt geben.

Die Übernahme von SolarCity ist noch nicht komplett vollzogen

Diese steht aktuell allerdings noch unter einem Vorbehalt. Denn sie tritt nur in Kraft, wenn Tesla die Übernahme von SolarCity tatsächlich erfolgreich abschließt. Bisher steht aber noch die Zustimmung der Anteilseigner des Elektroautoherstellers aus. Diese soll im November erfolgen. Juristische Auseinandersetzungen könnten die Übernahme zudem weiter verzögern. Denn einige Anteilseigner sehen die Doppelrolle von Tesla-Chef Elon Musk kritisch. Dieser besitzt nicht nur Anteile an beiden Unternehmen, sondern sitzt auch im Verwaltungsrat von SolarCity. Bisher halten die Firmen aber an ihrem Zeitplan fest. Demzufolge soll die Übernahme noch im Laufe dieses Jahres vollständig vollzogen werden.


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