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Der „Crabster“ wiegt soviel wie ein Smart.

Das Korean Institute of Ocean Science and Technology (KIOST) präsentierte nach zwei Jahren der Forschung und Entwicklung den „Crabster„. Der krabbenähnliche Roboter soll nicht die Meere als größtes Krabbentier der Welt verschönern sondern helfen gesunkene Schiffswracke zu untersuchen. Selbst herbe Wasserströmungen sollen dem Roboter nichts ausmachen.


Crabster trotzt selbst starken Strömungen.

Bis zum heutigen Tag besaßen die meisten Unterwasserroboter einen Propellerantrieb und wurden entweder mit einer Fernbedienung gesteuert oder waren autonom. Das Problem war, dass die Roboter durch den Propellerantrieb nicht gut mit starken Strömungen klar kamen. Außerdem wirbelten sie viel Staub/Geröll auf und verschlechteten so die Sicht. Um diese Probleme zu beseitigen ließen sich die Forscher des KIOST von der Natur selbst inspirieren. Durch sechs Beine mit insgesamt 30 Gelenken kann sich der Crabster gut fortbewegen und selbst starken Strömungen trotzen.

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Zehn Kameras und ein Echolot

Die sechs Beine haben weiters den Vorteil, dass man zwei davon als Hände bzw. Greifarme einsetzen kann. Objekte können so aufgehoben oder bewegt werden. Der Crabster verfügt über ein Fach, in welchem er Objekte verstauen und so sicher an die Oberfläche transportieren kann. Mit zehn Kameras und einem Echolot welches bis zu 200m Entfernung messen kann ist der Crabster selbst für die dunkelsten Stellen der Meere gut ausgestattet.

Erster Unterwasser-Test in einem Monat

Der Crabster wiegt etwa soviel wie ein Smart und kann mehr als 24 Stunden am Stück Unterwasser eingesetzt werden. Der „Körper“ des Roboters wurde mithilfe von Computersimulation stromlinenförmig designt. Das hilft auch wenns darum geht den Druck, welcher in solchen Tiefen herrscht, auszuhalten. In einem Monat soll der Crabster zum ersten Mal ins Wasser gesetzt werden und den Meeresboden erkunden.

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Der Crabster in Action:

So schaut der Crabster aus:

Crabster während der Entwicklung:

Quelle

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