Smartphones und Smartwatches verfügen in der Regel über keine allzu hohe Akkulaufzeit. Die aktuellen leistungsfähigen technischen Komponenten sorgen nämlich für einen hohen Verbrauch. Demnach müssen selbst neue Geräte häufig innerhalb von 24 Stunden wieder an die Steckdose. Eine alternative Akku-Technologie könnte nun jedoch dafür sorgen, dass Smartphones und Smartwatches in Zukunft über eine deutlich maximierte Akkukapazität verfügen. Die Rede ist von sogenannten Origami-Akkus.


iPhone 6S

Vollkommen neu ist das System der faltbaren Akkus nicht. Allerdings haben die Forscher der Arizona State University aus den USA nun ein spezielles Verfahren entwickelt, womit diese Batterien hergestellt werden können. Als Anwendungsbeispiel wird unter anderem der Einsatz im Armband einer Smartwatch genannt. Somit könnte die moderne Uhr dann über zusätzliche Energie verfügen. Gerade am Beispiel der aktuellen Apple Watch, die je nach Anwendung nach nur einem Tag wieder an die Steckdose angeschlossen werden muss, könnte dies eine alternative Option darstellen, um die Laufzeit massiv zu erhöhen. Nach einer gewissen Zeit der Anwendung kann das Beispiel der Apple Watch hingegen nicht mehr verwendet werden.


Flexible Akkus der Zukunft

Die Akkus basieren auf der Origami-Technik. Hierbei wird der Akku gefaltet sowie zugeschnitten. Der Akku kann dann bequem wie gewünscht gedehnt und gebogen werden, sodass ein vollkommen neuer Anwendungsfall möglich ist, wie das Beispiel im Armband einer Smartwatch. Die flexiblen Akkus könnten die Hersteller von Smartphones und Smartwatches des Weiteren dazu nutzen, um minimalen Platz in den technischen Geräten noch besser für den Akku verwenden zu können. Wird diese Akku-Technologie in Zukunft serienreif und weiter verbessert, dann wäre der Einsatz in weiteren elektronischen Produkten vorstellbar.

via: Scientific Reports

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