In den Rewe- und Pennymärkten wird insbesondere Obst und Gemüse aus Bioanbau in Plastikverpackungen verkauft. Zwingend notwendig ist dies allerdings nicht. Es geht vielmehr schlicht darum, eine Verwechslung mit den konventionell angebauten Produkten zu vermeiden. Die Rewe Group hat sich aber bereits seit einiger Zeit vorgenommen, die Menge an Plastikmüll massiv zu reduzieren. Schon seit dem vergangenen Jahr werden daher keine Plastiktüten mehr an die Kunden verkauft. Nun soll in Nordrhein-Westfalen eine neue Methode zur Kennzeichnung der Bioware getestet werden. Statt einer Verpackung aus Plastik kommt dabei ein Laser zum Einsatz, der das Logo und die dazugehörigen Verbraucherinformationen direkt auf der Schale anbringt. Dies könnte die Menge an Plastikmüll massiv reduzieren.


Bild: Rewe Group

Süßkartoffeln und Avocados sind die ersten Testprodukte

Für die Gesundheit soll die neue Methode hingegen vollkommen ungefährlich sein. Der Laser trägt nur einige Farbpigmente auf der äußeren Seite der Schale ab. Geschmack und Qualität der Produkte werden dadurch nicht beeinträchtigt. Es ist sogar möglich, die Markierung auf Obst aufzubringen, bei dem die Schale mitgegessen wird. Das neue Verfahren soll zunächst in 800 Rewe- und Pennymärkten in Nordrhein-Westfalen getestet werden. Avocados und Süßkartoffeln werden dort in einem ersten Schritt ohne Plastikverpackung und mit Laser-Kennzeichnung angeboten. Nach vier Wochen soll dann eine erste Bilanz gezogen werden, wie die umweltfreundliche Kennzeichnung bei den Kunden ankommt. Langfristiges Ziel von Rewe ist es, sämtliche unnötigen Verpackungen aus den Regalen zu verbannen.

Der Einzelhandel will keine kostenlosen Plastiktüten mehr anbieten

In den Penny-Märkten werden zudem bereits seit einiger Zeit Kunden mit einem Rabatt belohnt, die eine der tragbaren Stofftüten des Unternehmens mit zum Einkauf bringen. Der deutsche Einzelhandel hatte im Rahmen einer Selbstverpflichtung zugesagt, keine kostenlosen Plastiktüten mehr anzubieten. Viele Unternehmen sind daher inzwischen dazu übergegangen, eine kleine Gebühr für jede Tüte zu verlangen. Umweltschützer kritisieren dies allerdings und fordern stattdessen ein vollständiges Verbot. Bereits heute existiert nämlich eine ganze Reihe an umweltfreundlichen Alternativen zu den bekannten Plastikverpackungen.


Via: Rewe Group

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