Glücklichsein, das ist es, was alle Menschen der Erde sich wünschen. Doch wie kommt man zu diesem innerlichen Lachen, das einen durch den Tag begleitet und wie ein weiches, freundliches Polster wirkt? Unsere Lebensumstände sind es jedenfalls nicht, die den größten Einfluss auf unser Glück haben, nein, das sind wir selbst!


Was ist Glück?

Das Glücklichsein liegt zu 40 % in unserer eigenen Hand

Theoretisch sind wir uns (fast) alle einig, dass Geld und Besitz allein nicht glücklich machen. Und doch laufen die meisten noch immer im tagtäglichen Hamsterrad, um das Bankkonto zu füllen, das Haus abzubezahlen oder sich ein neues Auto zu leisten. Wenn ein materieller Wunsch erfüllt ist, dann steht auch schon der nächste auf der Matte. Da fragt man sich manchmal: Wie kommt es, dass einige Menschen, die so viel weniger besitzen wie wir, mit einem strahlenden Lächeln und einem fröhlichen Lied auf den Lippen durch den Tag gehen, während uns selbst manchmal das Gefühl beschleicht, kurz vor dem Burnout zu stehen? Eines ist sicher: Glück ist ein rein subjektives Wohlbefinden, und das hängt, wie Forscher herausgefunden haben, nur zu 10 % von unseren Lebensumständen ab. Die Gene spielen schon eine etwas größere Rolle dabei, ob Menschen sich glücklich fühlen, sie sind nach aktuellen Erkenntnissen zu 50 % daran beteiligt. Und die restlichen 40 %, die gehören ganz uns selbst: Wir können damit anfangen, was auch immer wir wollen.

Die glücklichste Nation der Welt ist Norwegen

Im World Happiness Report dürfen wir jedes Jahr lesen, welches die glücklichste Nation der Erde ist. Im letzten Jahr landete Dänemark auf Platz 1, dieses Jahr sind die Norweger dran. Was haben die Skandinavier eigentlich, was wir nicht haben? Mehr Sonne oder Wärme kann es nicht sein, auch der Wohlstandslevel liegt auf sehr ähnlichem Niveau. Eigentlich kann es wirklich nur an der inneren Einstellung liegen, dass die Menschen im hohen Norden sich insgesamt glücklicher fühlen. Und, ja, auch ein Stück weit daran, dass es den Skandinaviern einfach im Blut liegt, sich wohlzufühlen.


Ein kurzes Video über den aktuellen World Happiness Report

Die Grundbedingungen zum Glücklichsein

»Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, dauernd glücklich zu sein, aber es ist süchtig danach, nach Glück zu streben«, sagte Manfred Spitzer einst, der langjährige ärztliche Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Wir streben Tag für Tag nach unserem Glück – und wenn wir trotzdem nicht richtig glücklich werden, kann es nur daran liegen, dass wir an der falschen Stelle suchen. Vielleicht ist es gar nicht die große Karriere, die uns bestimmt ist, und auch nicht der flotte Sportwagen oder das Traumhaus im schönen Vorort.

Die Grundbedingungen zum Glücklichsein sehen laut UNO folgendermaßen aus: Wir benötigen 2.500 Kalorien pro Tag, 100 Liter Wasser, mindestens 6 qm Wohnraum, einen Kochplatz und mindestens 6 Jahre Schulausbildung. Dies sind aber, wenn man es genau nimmt, eher existentielle Lebensgrundlagen: Wer dies alles nicht hat, ist wahrscheinlich zu sehr damit beschäftigt, sein Überleben zu sichern, um glücklich zu sein. Glücksforscher addieren dem noch einige andere Komponenten hinzu: Freundschaften, eine stabile Partnerschaft, Geselligkeit, Gesundheit, einen Beruf, der den eigenen Fähigkeiten entspricht, eventuell auch Kinder, Zeit für die eigenen Bedürfnisse und genug Geld, um sich die grundlegendsten Dinge zu kaufen. Ganz vorn stehen also menschliche Beziehungen, Familie, entspannte soziale Kontakte. Zeit für eine Neuausrichtung?

Quelle: br.de, travelbook.de

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