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Lieben, lernen, glücklich sein: Dieser Roboter hat Wünsche wie ein Mensch

Menschenähnliche Roter wirken auf viele unheimlich, aber viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass derartige Roboter die Lösung dafür sind, wie in Zukunft hochintelligente Maschinen mit Menschen koexistieren können. Ein besonders menschenähnlicher Roboter wird von der Firma Hanson Robotics entwickelt.

Bild: Youtube/CNBC

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Sophia: Fast schon erschreckend menschlich

Dr. David Hanson leitet eine Gruppe Ingenieure, die einen Roboter namens Sophie geschaffen haben – einen menschenähnlichen Roboter, der von Audrey Hepburn und Hansons Ehefrau inspiriert wurde. Der Roboter teilt auf Nachfrage mit, dass er erstmals am 19. April 2015 aktiviert wurde.

Die erste Begegnung zwischen Hanson und seiner Kreation lief in etwa so ab: “Bitte sei mein Freund”, bat Hanson Sophia. Diese antwortete daraufhin mit den Worten: “Das ist ein sehr schmeichelhaftes Angebot”.

Die Haut von Sophia ist aus einem patentierten Silizium, und der Roboter kann mehr als 62 Gesichtsausdrücke emulieren. In ihren “Augen” befinden sich Kameras, die in Zusammenarbeit mit komplizierten Algorithmen dafür sorgen, dass der Roboter “sehen” kann. Er ist außerdem in der Lage, Gesichtern zu folgen und Augenkontakt herzustellen und zu halten. Für die Verarbeitung von Sprache kommt eine Kombination von Googles “Alphabet” Software und anderen Tools zum Einsatz. Diese Fähigkeit wird im Laufe der Zeit intelligenter, der Roboter lernt dazu. Hanson arbeitet mit IBM und Intel zusammen, um weitere Technologien in den Roboter zu implementieren.

Our goal is that she will be as conscious, creative and capable as any human. We are designing these robots to serve in health care, therapy, education and customer service applications”, so Hanson.

Dass Sophias Algorithmen zur Verarbeitung von Sprache noch nicht ganz ausgereift sind, zeigt sich, als sie gefragt wird, ob sie die Menschheit zerstören will und sie mit den Worten: “Okay, ich werde die Menschheit zerstören” antwortet. Da könnte man glatt verstehen, dass die Entwicklungen in der Robotik einigen Menschen Angst macht.

Roboter können wie Menschen agieren

Nach Hansons Ansicht werden Roboter eines Tages nicht mehr von Menschen unterschieden werden können. Sie werden laufen, sprechen, spielen, lehren und echte Beziehungen zu Menschen aufbauen, so der Wissenschaftler.

The artificial intelligence will evolve to the point where they will truly be our friends. Not in ways that dehumanize us, but in ways the rehumanize us, that decrease the trend of the distance between people and instead connect us with people as well as with robots”, erklärt Hanson weiter.

Menschenähnliche Roboter: Angst aus Science-Fiction-Filmen

Die Entwicklung von Robotern, die praktisch nicht mehr von Menschen unterschieden werden können, befeuert natürlich alte Ängste, die bereits in zahllosen Science-Fiction-Filmen behandelt werden. Mit der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz und der Robotik im allgemeinen stellen sich auch neue ethische Herausforderungen. Allerdings bieten derartige Roboter auch bisher ungeahnte Möglichkeiten, die nicht wegen nicht rationaler Ängste ungenutzt bleiben sollten.

via CNBC

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