Liebeskummer nach Beziehungs-Aus? So übersteht ihr die 6 Trennungsphasen!

Nach einer frisch beendeten Beziehung bleiben oft tiefsitzende Schmerzen zurück, die sich nicht so einfach bewältigen lassen. Wie gut, dass es Forscher gibt, die die emotionalen Phasen genauer unter die Lupe genommen haben, um uns eine Hilfe an die Hand zu geben, wie mit unserer Trauer umgeben. Seine eigene Gefühlslage nachzuvollziehen bedeutet nämlich auch, sie durchaus in den Griff bekommen zu können.

Unfreiwillig allein?

Die Phase der Leugnung

Zuerst fällt es dem Verlassenen unendlich schwer, zu akzeptieren, dass die Beziehung tatsächlich beendet ist. Einige Menschen mit Liebeskummer ziehen sich zurück und möchten ihrem Umfeld am liebsten gar nicht erzählen, was passiert ist. Doch gerade jetzt ist es nötig, einer vertrauten Person das Herz auszuschütten und den Kummer in Worte zu fassen! Nur so schaffst du es, die Situation und deine Gefühle voll zu realisieren und bereitest dich darauf vor, alles irgendwann später verarbeiten zu können.

Die Phase des Gefühlschaos

Häufig folgt als Nächstes das total Gefühlschaos, von Trauer, Hilflosigkeit und Wut ist alles mit dabei. Hier tut Ablenkung absolut not: Such dir am besten ein neues, spannendes Hobby und unternimm regelmäßig etwas mit deinen besten Freunden. Lass dich von den Emotionen nicht überwältigen!

Die Phase des Verhandelns

Allzu viele Verlassene merken an dieser Stelle, dass der Schmerz einfach nicht gehen will und beginnen, um den anderen zu kämpfen. Sie glauben plötzlich fest daran, dass sie sich nur ein bisschen anstrengen müssen, um die alte Beziehung wiederzubeleben. Leider ist der Ex-Partner zumeist ganz anderer Meinung und hat vielleicht sogar schon eine neue Liebe gefunden. Hier gilt es, wachsam zu sein und seine Chancen realistisch zu hinterfragen, in den meisten Fällen tendieren diese nämlich gen null – oder der Wiederbelegungsversuch führt mit großer Wahrscheinlichkeit zurück in eine kranke Beziehung, die beide Seiten nicht dauerhaft glücklich macht.

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Die Phase der Depression

Wenn dir klar wird, dass der Ex-Partner wahrscheinlich nie mehr zurückkehren wird, dann folgt im Regelfall die große Trauer. Das Ende einer langen Beziehung zieht oft eine längere Depression nach sich, auf kurze Partnerschaften folgt oft nur eine kurze Trauer. Jüngere Menschen trauern zudem meistens kürzer als ältere. Diese Phase gilt es, als eine Art Abschiednehmen zu akzeptieren, aber nicht darin zu versinken. Gönne dir möglichst viel Gutes, wie zum Beispiel ein schönes Wellnessprogramm oder einen entspannenden Urlaub.

Die Phase der Wut

Die Trauerphase kann sich nach einer Weile zur Wut steigern, die sich gegen den Ex-Partner richtet. Dieser Zorn ist ganz natürlich und kündigt den letztendlichen Abschied an: das Ende einer ohnehin unbeantworteten Liebe. Oft hilft es, Andenken an den anderen zu vernichten oder zu verschenken, zum Beispiel den Freundschaftsring an eine Bekannte zu geben, die alten Fotos zu zerreißen und Chatverläufe zu löschen. So findet eine Art Selbstreinigung statt, die den Weg zu einem neuen Lebensabschnitt ebnet.

Die Phase der Akzeptanz

Wenn du hier angekommen bist, ist eigentlich alles überstanden. Ein Rest-Schmerz mag zwar noch vorhanden sein, eine unbestimmte Sehnsucht nach vergangenen Zeiten, doch die heftigen Gefühle sind verrauscht. Nun wird es Zeit, den Neuanfang in die Hand zu nehmen, zum Beispiel mit einer Wohnungsrenovierung, einer neuen Frisur oder dem Beginn eines neuen Projektes.

Quelle: msn.com