Einige Ampeln haben bereits vor längerer Zeit den Schritt hin zu smarten Ampelphasen vollzogen. Sensoren im Boden können beispielsweise wartende Autos erkennen und dementsprechend eine Grünphase einleiten. Fußgängerampeln sind zudem oftmals mit berührungsempfindlichen Sensoren versehen. Werden diese von den Spaziergängern berührt, schaltet die Ampel zügig auf Grün. Kommt kein Fußgänger vorbei, bleibt der Verkehrsfluss für die Autofahrer ungetrübt. Die britische Hauptstadt London testet nun zwei Systeme, die in der Lage sein sollen, zu erkennen, wie viele Radfahrer auf einer Strecke unterwegs sind, um dann innerhalb von Sekunden die Ampelschaltung an die gemessenen Daten anzupassen.


London baut Superhighway
Geplanter Superhighway in London

Boris Johnson zeigt sich erfreut

Londons Bürgermeister Boris Johnson, teilweise auch als nächster Premierminister des Landes gehandelt, stellte das Pilotprojekt in einen größeren Kontext: „Wieder einmal setzt London sich an die Spitze einer Bewegung, indem wir weltweit erstmals Technologie erproben, die das Potential hat, signifikante Verbesserungen für Radfahrer zu ermöglichen. Mit immer neuen Rekordzahlen an Radfahrern tun wir alles uns mögliche, um die Straßen zu einem freundlicheren Platz für sie zu machen.“ Die Stadt testet dabei zwei unterschiedliche Systeme, um die Strömungen der Radfahrer zu erfassen. Eines basiert dabei auf Radartechnik, während das andere verspricht, mit Hilfe von Wärmebildern die von den Radfahrern abgegebene Wärme erfassen zu können.

Londons Straßen sollen sicherer und grüner werden

Die Testphase ist Teil des vier Milliarden Pfund teuren „Road Modernisation Plan“. Dieser hat das Ziel, Wege zu ermitteln, wie Londons Verkehr flüssiger und sicherer gemacht werden kann. Dabei stehen ausdrücklich nicht nur Autofahrer, sondern sämtliche erdenklichen Transportformen im Blickpunkt. Mit Hilfe von neuester Technik soll es so bis zum Jahr 2020 gelingen, Londons Straßen sicherer zu machen und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern. Zuvor hatte London deswegen bereits ein ähnliches System für Fußgängergruppen entwickelt und eingeführt.


Via: Transport for London

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