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Google Loon Projekt: Helium Ballons von Google

Google Loon - Das Ballon-Projekt von Google.

Google Loon – Das Ballon-Projekt von Google.

Sendemasten gibt es viele, doch sie stehen nicht überall. In anderen Worten: Derzeit leben noch immer Milliarden von Menschen abgetrennt vom Internet und genau das will Google mit dem Google Projekt Loon angehen. Es handelt sich bei Loon nicht wie bei Elon Musks Plänen um eine neue Internet-Satelliten-Flotte, noch um Outernet, eine Solar-Internet-Bibliothek zum Mitnehmen, sondern wie im Titel angedeutet um grosse Helium Ballons, die Google für ein globales Internet auch an die abgelegensten Orte der Welt bringen will. Google hat schon eine Reihe dieser Helium-Ballons in die Stratosphäre gebracht. Die Heium-Ballons sollen zusammen und in Zusammenarbeite mit Bodenstationen ein globales Netzwerk bilden. Und die Helium Ballons fliegen in 20 Kilomter Höhe, doppelt so hoch wie kommerzielle Passagierjets fliegen. Mehr zu Project Loon seht und lest ihr in diesem Artikel bei uns auf Trends der Zukunft.

Project Loon: Neue Helium Ballons von Google

Bislang leben ca. 4.3 Milliarden Menschen ohne einen Zugang zum Internet. Mit Project Loon kann Google laut eigenen Schatzungen ca. 60% der Menschen ohne Internet mit dem Internet verbinden. Die Helium Ballons fliegen in 20 Kilometer Höhe, sind mit Solarpanelen, wie auch Netzwerktechnik ausgestattet. In den vergangenen 3 Jahren hat Google dutzende dieser Ballons getestet und mehr als 3 Millionen Kilometer Strecke zurückgelegt. Nun scheint Google Loon bereit für den kommerziellen Bereich. Bis Ende 2015 will Google genügend Ballons in der Luft haben um bestimmte Teile der südlichen Erdhälfte kontinuierlich mit frischem, schnellen Internet zu versorgen. Wie das Projekt aussieht und ein nähere Details zur Funktionsweise erfahrt ihr aus dem Google Loon Projekt Video in diesem Artikel.

Steuerung der Google Internet-Ballons

Um ein kontinuierliches Internet zu ermöglichen müssen in einem Abstand von 40 Kilometern jeweils ein Ballon sein. Die Internet-Ballons befinden sich zwar in der Stratosphäre weit über Stürmen und Regen, wo nur Wetter-Ballons und Spionage Flugzeuge fliegen, dennoch herrschen dort Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Km/h. Doch wie steuert man einen Ballon und das bei solchen Geschwindigkeiten? Google hat sich etwas raffiniertes einfallen lassen. Anstatt die Ballons zu steuern, segeln diese mit den Winden, die in unterschiedlichen Höhen, unterschiedlich stark sind. Die Ballons wissen untereinander wo sie sich befinden und wie die Winde wehen. Je nachdem wohin ein Ballon soll, steigt oder fällt er und wird so von bestimmten Winden mitgetragen. Das System ist so ausgerichtet, dass wenn ein Ballon weiterzieht, der nächste seinen Platz einnimmt.

Das Video zum Google Loon Projekt

Quelle: Loon by Google

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