Es wird zwar viel über Elektroautos gesprochen, die wenigsten dürften aber bereits ein entsprechendes Fahrzeug in der Garage stehen haben. Bis es soweit ist, gilt: Damit der Verbrennungsmotor seine Arbeit verrichten kann, muss regelmäßig eine Tankstelle angesteuert werden. Auf Dauer kann dies ganz schön ins Geld gehen. An den hohen Preisen für Kraftstoff in Deutschland lässt sich kurzfristig aber nichts ändern. Zumal Experten sogar darauf drängen, den Steuervorteil für Diesel ersatzlos zu streichen. Ähnlich wie beim Strom im Haushalt, lässt sich aber der eigene Verbrauch vergleichsweise einfach reduzieren. Dafür muss kein ganz neues Auto angeschafft werden, sondern es gilt, die folgenden sieben Tipps zu beachten:


Foto: joho345 (Own work), via Wikimedia Commons

1. Das Auto nicht voll ausfahren.

Auf der Autobahn gilt grundsätzlich: Je langsamer gefahren wird, desto geringer ist auch der Spritverbrauch. Kommt der Motor nahe an seine Leistungsgrenze, gilt dies ganz besonders. Generell sollte die gefahren Geschwindigkeit daher mindestens rund zwanzig Prozent unter der möglichen Höchstgeschwindigkeit liegen.


2. Die Reifen aufpumpen.

Reifen mit zu wenig Luft bieten einen größeren Rollwiderstand und verursachen daher auch einen größeren Kraftstoffverbrauch. Diesen Effekt dürften die meisten vom Fahrradfahren kennen. Beim Auto gilt daher: 0,1 bis 0,3 bar über dem vom Hersteller angegebenen Wert sollten regelmäßig an der Tankstelle eingestellt werden. Auch der Kauf von Reifen mit besonders wenig Rollwiderstand kann sich lohnen.

3. Elektrische Geräte ausschalten.

Benzin zu verbrennen, um dadurch Strom zu gewinnen, ist nicht besonders effizient. So erhöhen Sitzheizung und Klimaanlage den Spritverbrauch signifikant. Beides sollte daher nur genutzt werden, wenn es auch nötig ist. Vorsicht ist zudem bei Geräten geboten, die über den Zigarettenanzünder betrieben werden. Oftmals ist der Einsatz einer Powerbank letztlich deutlich günstiger.

4. Unnötigen Ballast rauswerfen.

Teilweise werden Dinge vollkommen unnötig im Kofferraum transportiert. Wer Sprit sparen möchte, sollte allerdings das Auto von Zeit zu Zeit entrümpeln. Denn schon ein zusätzlicher Ballast von 100 Kilogramm kann den Kraftstoffverbrauch um bis zu einen Liter auf einhundert Kilometern ansteigen lassen.

5. Nicht benötigte Aufbauten entfernen.

Dachgepäckträger und Fahrradträger am Heck können extrem praktisch sein. Nach der Nutzung sollten sie aber nach Möglichkeit schnell wieder entfernt werden. Denn sie sorgen für zusätzlichen Luftwiderstand – was sich negativ auf den Benzinverbrauch auswirkt.

6. Bei längeren Pausen: Motor aus.

Wie lange ein Halt dauern muss, damit es sich lohnt, den Motor auszuschalten, hängt vom Fahrzeug ab. Bei neueren Modellen ist dies bereits bei rund zehn Sekunden der Fall. Ältere Fahrzeuge verbrauchen hingegen mehr Energie für den Start. Hier können rund zwanzig Sekunden als Faustregel gelten. In jedem Fall lohnt es sich, bereits bei längeren Ampelphasen den Motor auszumachen.

7. Preise vergleichen.

Inzwischen ist dies ganz offiziell per App oder online möglich. Immer die aktuell günstigste Tankstelle anzusteuern, bringt gleich zwei Vorteile mit sich. Der erste liegt auf der Hand: Es muss für die gleiche Menge Kraftstoff weniger gezahlt werden. Gleichzeitig wird dadurch aber auch der Wettbewerb zwischen den Tankstellen gefördert – was dauerhaft für sinkende Preise sorgen könnte.

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