Der Bau von Fußballplätzen steht nicht unbedingt sehr weit oben auf der Liste von Londons Städteplanern. Der Platz in der Weltmetropole ist arg begrenzt und wird für wichtigere Dinge benötigt als für den Volkssport Nummer eins der Briten. Das Architekturbüro AL_A hat eine Methode entwickelt, um den vorhandenen Platz besser zu nutzen: Das „Pitch/Pitch“-Konzept der Architekten sieht vor, dass mehrere Fußballplätze für Teams mit je 5 Spielern übereinander gebaut werden.


Bild: AL_A
Bild: AL_A

Mehrstöckige Fußballfelder nutzen den Platz effizienter

Das Ziel hinter dem Konzept von AL_A ist es, Nachbarschaften zu stärken und zu einem gesünderen Lebensstil anzuregen. Londons Straßen eignen sich so wenig wie die Straßen jeder anderen Millionenmetropole zum Fußballspielen, und vorhandene Sportstätten sind oft viel frequentiert und teilweise sogar kostenpflichtig.

Die kleinen Fußballplätze werden für gewöhnlich zu mehreren in einer ebenerdigen Anlage verteilt. Das ist nicht unbedingt ein effektives Konzept für die Nutzung des vorhandenen Raumes. Die Lösung von AL_A ist einfach: Statt die Plätze nebeneinander zu bauen, wollen die Architekten sie sozusagen stapeln – inspiriert von dem Aufbau von Parkplätzen.


Bild: AL_A
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Die Plätze sind variabel einsetzbar

Das Architekturbüro hat in Zusammenarbeit mit der Firma Arup ein leichtes Rahmenwerk aus Kohlenstofffasern kostruiert. Dieses kann zu mehrstöckigen Gebilden zusammengesetzt werden, bei dem jedes Stockwerk einen kleinen Fußballplatz beherbergt – komplett mit Beleuchtung.

Das System kann außerdem schnell und einfach auf- und wieder abgebaut werden. Es wäre also durchaus möglich, die Fußballplätze zeitlich begrenzt auf freien Plätzen zu errichten und dann wieder zu entfernen.

Das Rahmenkonstrukt für die Plätze bietet auf jedem Stockwerk Platz für Zuschauer um die Plätze herum. Diese müssen übrigens nicht zwingend zum Fußballspielen genutzt werden. Denkbar wäre auch, auf diese Weise Basketball-, Hockey- oder Tennisplätze zu bauen.

AL_A arbeitet gerade daran, Partner für die Finanzierung des Konzepts zu finden. Getestet werden sollen die Pitch/Pitch-Plätze dann in London.

via NewAtlas

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